Das war Alpbach 2017

Die ADA ermöglichte zehn jungen Menschen aus Afrika und Südosteuropa die Teilnahme am Europäischen Forum Alpbach.

Die Austrian Development Agency (ADA) hat zehn jungen Menschen aus Afrika und Südosteuropa die Teilnahme am Europäischen Forum Alpbach ermöglicht. Die jungen Erwachsenen kommen aus Armenien, Georgien, Kosovo und Albanien. Darüber hinaus hat die ADA 2017 auch erstmals die Teilnahme von StipendiatInnen aus den afrikanischen Ländern Uganda, Burkina Faso und Äthiopien gefördert.

Interessante Gespräche & neue Freundschaften

In den vergangenen zweieinhalb Wochen nahmen die StipendiatInnen an zahlreichen Seminaren, Diskussionsrunden und Workshops - aber auch Wanderungen und Fußballtunieren - teil. Laetitia Ouoba, ADA-Stipendiatin aus Burkina Faso, freut sich über die Erfahrungen, die sie während ihrer Zeit in Alpbach gesammelt hat: "Ich bin überzeugt, dass meine Generation die Herausforderungen in Afrika sowie in meinem Heimatland lösen wird."

Insbesondere die Seminarwoche und die Politischen Gespräche stießen auf großes Interesse unter den jungen Erwachsenen. Einen besonderen Anlass für die StipendiatInnen bot ein Kamingespräch mit Michael Linhart, Generalsekretär des Österreichischen Außenministeriums. Bei einem informellen Mittagessen stellten die StipendiatInnen Fragen rund um die österreichische Außenpolitik und den Arbeitsplatz Ministerium.

"Durch die Teilnahme am Forum Alpbach habe ich neue Freundschaften geschlossen und mich weitergebildet. Ich bin dankbar für diese Chance und würde am liebsten jedes Jahr aufs Neue teilnehmen", erzählt Moses Olara, ADA-Stipendiat aus Uganda, begeistert.

Ideen in die Welt hinaustragen

Heuer stand das Thema "Konflikt und Kooperation" beim Europäischen Forum Alpbach von 16. August bis 1. September im Zentrum. "Der Austausch auf dieser internationalen Konferenz ist intensiv und findet auf sehr hohem Niveau statt. Unsere Alpbach-StipendiatInnen werden mit neuen Ideen und Impulsen in ihre Heimatländer zurückkehren und mithelfen, in ihrer Heimat Perspektiven für sich und andere zu schaffen und Armut und Hunger nachhaltig zu reduzieren", ist Martin Ledolter, Geschäftsführer der ADA überzeugt. Als langjähriger Partner des Forums fördert die ADA heuer zum dritten Mal die Teilnahme von StipendiatInnen am Europäischen Forum Alpbach (EFA).