Die Saat der Bildung

Das Hilfprogramm SEED unterstützt den albanischen, kosovarischen und serbischen Bildungsbereich.

In den Ländern des Westbalkans leiden große Teile der Bevölkerung unter Arbeitslosigkeit und Armut. Besonders Frauen und Jugendliche sind – vor allem in den ländlichen Regionen – davon betroffen. Um dem entgegenzuwirken startete die Volkshilfe im Jänner 2014 das dreijährige Programm SEED (Support of Educational and Employment Development). Auf der Abschlusskonferenz in Albanien werden erste Erfolge präsentiert. Bereits Anfang 2017 soll SEED in die zweite Runde gehen.

Neben den Partnerorganisationen, zahlreichen Stakeholderinnen und Begünstigten nahmen auch hochrangige politische VertreterInnen aus Albanien, Serbien und dem Kosovo an der Abschlusskonferenz teil. Unter ihnen auch Johann Sattler, österreichischer Botschafter in Albanien: "Die Arbeitslosigkeit am Westbalkan ist zu hoch. SEED fungiert als Best Practice Beispiel und zeigt die Richtung auf, in welche wir in Zukunft gehen müssen: Einerseits um die Lebensbedingungen der Albanerinnen und Albaner zu verbessern, andererseits auch, um langfristig negative wirtschaftliche Auswirkungen zu verhindern.“

Anstrengungen in der gesamten Region

Auch der Minister für Soziales & Jugend aus Albanien, Blendi Klosi nahm an der Konferenz teil: "Anstrengungen im Bildungsbereich in der gesamten Region sind der Schlüssel für einen leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt sowie für eine bessere Zukunft für Albanien insgesamt. Erfolgsentscheidend ist jedoch die Kooperation zwischen den verschiedenen StakeholderInnen.“

Finanziert wird SEED von der Volkshilfe Österreich und der Austrian Development Agency (ADA). In Kooperation werden mit lokalen Partnerorganisationen Jugendliche und Frauen durch Ausbildung, Beratung und Trainings beim Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützt. Zudem werden EntscheidungsträgerInnen sensibilisiert, um die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern zu verbessern. Nicht zuletzt wird lokalen Partnerorganisationen Fachwissen vermittelt, um bestehende Angebote zu verbessern und neu aufzubauen. Insgesamt profitieren rund 1000 Menschen von diesem Programm.