Republik Moldau: Die Donau verbindet

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurde das Abkommen für das Projekt "Danube connects - Donau verbindet" in der moldauischen Hauptstadt Chisinau unterzeichnet.

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurde am Dienstag, 24. März 2015, das Abkommen für das Projekt "Danube connects - Donau verbindet" in der moldauischen Hauptstadt Chisinau unterzeichnet. Als Partner fungiert das moldauische Ministerium für Regionale Entwicklung und Bauten. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit fördert das Projekt mit rund 480.000 Euro. Minister Vasile Bîtca und Martin Ledolter, Geschäftsführer der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, unterzeichneten den Vertrag.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Das Ziel des dreijährigen Projektes ist die Stärkung von Kapazitäten in der Koordinierung und die Förderung der EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) in der Republik Moldau, inklusive grenzüberschreitender und länderübergreifender Programme. Die dazu geplanten Aktionen werden die erforderlichen Voraussetzungen für die Initiierung von Partnerschaften und Dynamisierung der Beteiligung der Republik Moldau im Rahmen von EU-Programmen schaffen.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Das Ziel des dreijährigen Projektes ist die Stärkung von Kapazitäten in der Koordinierung und die Förderung der EUSDR in der Republik Moldau, inklusive grenzüberschreitender und länderübergreifender Programme. Die dazu geplanten Aktionen werden die erforderlichen Voraussetzungen für die Initiierung von Partnerschaften und Dynamisierung der Beteiligung der Republik Moldau im Rahmen von EU-Programmen schaffen.

Minister Vasile Bîtca meint dazu: "Über den Informations- und Expertise-Austausch der Länder, die an der Förderung der EUSDR aktiv beteiligt sind, wird eine effizientere Teilnahme in Bezug auf alle 11 EUSDR-Prioritäten sichergestellt."

Martin Ledolter, Geschäftsführer der ADA, bekräftigte die Unterstützung des Projektes, das vom moldauischen Ministerium für Regionale Entwicklung und Bauten in Partnerschaft mit der moldauischen Staatskanzlei implementiert wird, und betont: "Ich freue mich, dass unser Projekt auch eine Komponente für die Bewusstseinsbildung enthält und der Bevölkerung die vielfältigen Möglichkeiten näher bringt, die der Donauraum bietet."

Diese Initiative wird Moldau helfen sich an den Möglichkeiten der EUSDR Länder zu beteiligen. Darüber hinaus wird die EUSDR-Priorität 9 "Investitionen in Menschen und Fähigkeiten" gemeinsam von Österreich und der Republik Moldau koordiniert".

Zu den Begünstigten des Projektes gehören:

  • Zentrale öffentliche Behörden, KoordinatorInnen von EUSDR-Prioritäten auf nationaler Ebene und von grenzüberschreitenden und länderübergreifenden Programmen;
  • Bisherige Begünstigte sind Förderpartner von grenzüberschreitenden und länderübergreifenden Programmen in den Jahren 2007-2013 sowie
  • Neue Antragsteller von weiteren grenzüberschreitenden und länderübergreifenden Programmen 2014-2020.

Die EU-Strategie für den Donauraum ist eine politische Initiative von Rumänien und Österreich, an der sich vierzehn Staaten beteiligen: neun EU-Mitgliedstaaten (Österreich, Rumänien, Bulgarien, Tschechien, Kroatien, Deutschland – auf Bundesebene und auf Ebene der Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg, Slowakei, Slowenien, Ungarn) und fünf EU-Nichtmitgliederstaaten (Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Ukraine und die Republik Moldau).