Starke Partner gegen Hunger und Armut

14.10.2016, 10:37

Die Austrian Development Agency (ADA) hilft mit Partnern weltweit, Armut und Hunger zu reduzieren. 2017 stehen der ADA dafür rund 140 Millionen Euro zur Verfügung.

Wien 14.Oktober 2016 - "Wir freuen uns über die Verdoppelung des Basisbudgets auf 154 Millionen Euro bis 2021. Mit mehr Geld können wir mehr gegen Hunger und Armut auf dieser Welt tun und Millionen Menschen dabei unterstützen, ihre Lebensbedingungen zu verbessern", so Martin Ledolter, Geschäftsführer der Austrian Development Agency (ADA). Das Budget der ADA wird 2017 inklusive Drittmittel rund 140 Millionen Euro betragen. Das vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) bereitgestellte Budget für die ADA wird bis 2021 auf 154 Millionen Euro angehoben. 92,52 Millionen Euro stellt das Außenministerium der ADA 2017 zur Verfügung.

Hilfe auf lange Sicht

"Trotz der internationalen Erfolge, dass heute weniger Menschen in extremer Armut leben und mehr Menschen nun Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, bleibt noch viel zu tun", betont Ledolter im Vorfeld des Internationalen Tages zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober und des Welternährungstages am 16. Oktober. 80 Prozent der Menschen, die Hunger leiden, leben in Südasien und südlich der Sahara. Die ADA unterstützt dort Projekte in Regionen, die besonders unter den Auswirkungen von Klimawandel, Konflikten und knappen Ressourcen leiden. "Mit 3 Millionen Euro fördern wir etwa ein Projekt der Caritas Österreich, das nachhaltig Armut und Hunger in Burkina Faso, Senegal, Äthiopien und Südsudan bekämpft. 38.000 Menschen werden mit Saatgut, Know-how im Anbau und bei der Lagerung oder beim Zugang zu sauberem Trinkwasser unterstützt", erklärt ADA-Geschäftsführer Martin Ledolter.

Aber auch der Wiederaufbau von Infrastruktur im Irak und humanitäre Hilfe für Syrien und benachbarte Länder mit internationalen Organisationen wie dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) stehen im Fokus der Arbeit der ADA. "Über den Stabilisierungsfonds des UNDP unterstützen wir RückkehrerInnen dabei, in den befreiten Gebieten Unterkünfte instand zu setzen und auch kleine Geschäfte aufzubauen und so eine Einkommensquelle zu sichern", so Ledolter.

Rückfragehinweis

Austrian Development Agency,
die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
Mag. Georg Keri
Tel.: 01 90399 2402
georg.keri@ada.gv.at