Tierärzte vernetzen sich

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt ein Projekt zur Aus- und Weiterbildung veterinärmedizinischen Personals mit 590.000 Euro.

Viehwirtschaft sichert die Existenz vieler BewohnerInnen des Grenzgebietes zwischen Georgien und Armenien. Umso wichtiger ist es, tierärztliche Betreuung sicherzustellen und Seuchen vorzubeugen. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt daher ein Projekt zur Aus- und Weiterbildung veterinärmedizinischen Personals mit 590.000 Euro. 60 VenterinärmedizinerInnen in ausgewählten Grenzdörfern werden in der Prävention und Bekämpfung von Tierseuchen geschult und geben ihr Wissen an 400 Bauern und Bäuerinnen in der Region weiter.

ei einem Workshop Anfang April 2013 in Borjomi in Georgien diskutierten die Tierärzte die Rolle der neu vier neu geschaffenen Einrichtungen für tiermedizinische Betreuung sowie das Vertrauen der BäuerInnen gegenüber den Zentren und den Tierärzten. Außerdem informierte der Workshop-Leiter Andris Zalitis vom Tierärzte-Service in Lettland über verschiedene Kälber-Krankheiten, Impfmöglichkeiten und Zucht-Empfehlungen für Jungkühe. Ziel der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ist den Viehbestand erfolgreich gesund zu halten und die Milchproduktion zu verbessern.

Das Programm soll die Einkommenssituation und Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung im Grenzland verbessern. Die lokalen Partner "Centre for Agribusiness and Rural Development Foundation", Heifer International Georgia sowie das österreichische Gesundheitsministerium und die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) stellen ihre Fachexpertise und Materialen für die veterinärmedizinischen Einrichtungen zur Verfügung. Die Landwirtschaftsministerien Georgiens und Armeniens sind in die Aktivitäten eingebunden.