Überleben sichern und Leid lindern

Mit zusätzlichen fünf Millionen Euro leistet Österreich einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Dürrekatastrophe in Ostafrika

Mehr als 20 Millionen Menschen sind aktuell in Ostafrika vom Hungertod bedroht. Anhaltende Dürre und bewaffnete Konflikte haben viele Menschen ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Es ist die dramatischste Hungersnot seit vielen Jahren. Das Außenministerium und Österreich werden angesichts der Dürrekatastrophe weitere humanitäre Hilfe in Höhe von 5 Millionen Euro aus den Mitteln des Auslandskatastrophenfonds (AKF) bereitstellen. "Die heutige Ankündigung von Bundesminister Sebastian Kurz, zusätzliche Mittel für die Bekämpfung der Dürrekatastrophe in Ostafrika bereitzustellen ist sehr zu begrüßen. Gemeinsam mit den 21 Millionen Euro, die die ADA dieses Jahr insgesamt für die Region Ostafrika ausgibt, kann so wichtige und notwendige Hilfe vor Ort geleistet und Millionen von Menschen geholfen werden", so Martin Ledolter , Geschäftsführer der Austrian Development Agency (ADA).

Am stärksten betroffen von der Krise sind Südsudan, Somalia, Äthiopien, Uganda und der Tschadsee Region (Niger, Nigeria, Kamerun und Tschad) - dorthin werden auch die nun beschlossenen Mittel fließen. Mit Äthiopien und Uganda sind auch zwei Schwerpunktländer der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit betroffen. "Die internationalen Partner wie UNHCR, IOM und das IKRK tragen dazu bei, dass die Hilfe bei den Bedürftigen ankommt, dass Geld und Hilfsgüter gerecht und sicher verteilt werden", betont Martin Ledolter. Die bereitgestellten Mittel helfen, das unmittelbare Überleben der Menschen zu sichern und das Leid zu lindern. "Die humanitäre Hilfe und unsere Programme und Projekte vor Ort verbessern die Lebensbedingungen der Menschen und helfen, nachhaltig Perspektiven und Stabilität zu schaffen. " so Ledolter abschließend.