Damit die ADA für Partnerländer und Österreich optimale Leistungen erbringen kann, sind Integrität und Professionalität Voraussetzungen. Zu den umfassenden Vorkehrungen der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit zur Prävention und Bekämpfung von Korruption, gehören unter anderem der Code of Conduct der ADA, Anti-Korruptionsklauseln in den Verträgen der ADA sowie die Einrichtung interner sowie einer externen Meldestelle(n).

Interne Meldestelle

Bei begründetem Verdacht auf einen Verstoß gegen den Code of Conduct oder Vertragsverletzungen sollen sich ADA MitarbeiterInnen an Ihre Vorgesetzten wenden. Zudem besteht die Möglichkeit – auch für VertragspartnerInnen der ADA oder die interessierte Öffentlichkeit - Meldung an die beauftragten Personen Dr. Christa Schwarz und Mag. Charlotte Lippert LL.M über das Postfach integritaet@ada.gv.at zu erstatten.

Die Integritätsbeauftragten sind bezüglich dieser Tätigkeit weisungsunabhängig.

Für den Fall von schwerwiegenden Verstößen, z.B. strafrechtswidrigem Handeln oder Vertragsverletzungen zum finanziellen Schaden der ADA, hat die ADA eine externe Ombudsperson, die Rechtsanwaltskanzlei petsche/pollak vertreten durch MMag. Dr. Andreas Pollak, bestellt. MitarbeiterInnen der ADA, die als Hinweisgeber tätig werden, werden wegen eines gutgläubigen Hinweises nicht benachteiligt.

Externe Meldestelle und Ombudsperson

 

Die ADA betraut die Rechtsanwaltskanzlei petsche und pollak, vertreten durch MMag. Dr. Andreas Pollak, ab 1. März 2016 als externe Ombudsperson und garantiert so größtmögliche Objektivität. Die Ombudsperson ermöglicht HinweisgeberInnen, die Verdachtslage zuerst mit einer externen Person vertrauensvoll abzuklären, bevor die ADA informiert wird.

Die Ombudsperson kann von ADA MitarbeiterInnen, VertragspartnerInnen oder der interessierten Öffentlichkeit bei begründetem Verdacht von schwerwiegenden Verstößen, etwa einer gerichtlich strafbaren Handlung, deren Opfer die ADA ist, oder einer Vertragsverletzung, die zu einem finanziellen Schaden der ADA führen kann, kontaktiert werden.

Die Ombudsperson prüft aufgrund ihrer langjährigen fachlichen Erfahrung selbständig und unabhängig die bei ihr eingehenden Hinweise. Mit Zustimmung des Hinweisgebers/der Hinweisgeberin leitet die Ombudsperson hinreichend substantiierte Hinweise an die beauftragten Personen in der ADA weiter. Auf Wunsch des Hinweisgebers/der Hinweisgeberin kann diese/r auch anonym bleiben.

Die Kosten der Tätigkeit der Ombudsperson trägt zur Gänze die ADA. Zwischen dem Hinweisgeber/in und der Ombudsperson besteht kein Mandatsverhältnis.

MitarbeiterInnen der ADA, die als Hinweisgeber tätig werden, werden wegen eines gutgläubigen Hinweises nicht benachteiligt.