Der Anteil der öffentlichen Entwicklungshilfeleistungen (ODA) Österreichs steigt seit 2011 und beträgt 2015 1.193 Millionen Euro. Das entspricht 0,35 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE).

Ein Teil der Steigerung der diesjährigen ODA-Quote entfällt auf höhere Kosten für die Betreuung von AsylwerberInnen, deren Anrechnung gemäß den für alle Mitgliedsländer geltenden OECD-DAC-Richtlinien erfolgte. Die österreichischen Entwicklungshilfeleistungen sind – nach Abzug der Kosten für Flüchtlingsbetreuung und Entschuldungen – im Vergleich zum letzten Jahr leicht gestiegen.
Österreich hat seine öffentlichen Entwicklungshilfeleistungen (ODA) für das Berichtsjahr 2015 im Sommer 2016 als eines der ersten Mitgliedsländer an die OECD übermittelt.
Die Veröffentlichung der ODA 2016 durch die OECD und der Vergleich mit den anderen Mitgliedsstaaten des Entwicklungshilfekomitees (DAC) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird erst für den Spätherbst 2017 erwartet.

Auf Basis der statistischen Meldungen publiziert der Entwicklungshilfeausschuss (DAC) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die jährlichen Ergebnisse im internationalen Vergleich: Erste Trends mit vorläufigen Daten werden im Frühjahr über das vergangene Berichtsjahr veröffentlicht. Am Jahresende werden die detaillierten Endergebnisse der öffentlichen Entwicklungshilfeleistungen der einzelnen Staaten in der OECD Datenbank und im Entwicklungszusammenarbeit Bericht publiziert. Derzeit liegen von der OECD bestätigte Daten von allen DAC Mitgliedsländern bis zum Berichtsjahr 2014 vor.