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Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) ist Teil der österreichischen Außenpolitik. Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA) ist daher für die strategische Ausrichtung der OEZA verantwortlich.
Abstimmen und ausarbeiten
Im Dialog mit den Partnerländern sowie mit der Austrian Development Agency, dem Unternehmen der OEZA, arbeitet das Außenministerium Programme aus und legt im Dreijahresprogramm die entwicklungspolitischen Positionen Österreichs fest. Darin werden die Grundlagen der österreichischen Entwicklungspolitik auf Basis der internationalen Verpflichtungen und des österreichischen Entwicklungszusammenarbeits-Gesetzes festgeschrieben.
In Zusammenarbeit mit der Austrian Development Agency (ADA) erstellt das BMeiA Leitlinien sowie Sektor- und Länderstrategien und legt somit strategische Vorgaben für die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit fest.
Internationaler Dialog
Das BMeiA leitet den Dialog mit den Partnerländern der OEZA und ist in die internationale Geber-Koordination aller zuständigen Gremien (EU, UN, OECD) eingebunden. Dadurch werden Harmonisierung und Abstimmung von bilateralen und multilateralen Programmen möglich. Innerhalb Österreichs ist das BMeiA für die Koordination der Entwicklungspolitik verantwortlich.
In der Sektion VII, die im Außenministerium für die Entwicklungszusammenarbeit zuständig ist, wird neben Entwicklungspolitik auch konkrete Entwicklungszusammenarbeit umgesetzt. Die multilaterale Entwicklungszusammenarbeit in den Vereinten Nationen und den Organisationen der United Nations Development Group sowie in der EU liegt im Verantwortungsbereich der Abteilung VII.1.

