Um weltweit dazu beizutragen, Armut zu mindern, Frieden zu fördern und Umwelt zu schützen, stehen die ExpertInnen der Austrian Development Agency und des Außenministeriums in direktem Austausch mit anderen Geberländern, der EU und vielen nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

Wichtige Grundlagen für die bilaterale und multilaterale Entwicklungszusammenarbeit sind die neuen nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals bzw. Agenda 2030), die EU Agenda für den Wandel, die Pariser Deklaration sowie deren Nachfolgeerklärungen, der Aktionsplan von Accra (2008) und die Abschlusserklärung von Busan (2011).

Für eine Welt

Neben der Mitarbeit in verschiedenen Gremien der Vereinten Nationen, der Weltbankgruppe und der OECD ist Österreich in verschiedenen Foren der EU vertreten. Österreich trägt als Nettozahler zum allgemeinen EU-Budget und damit auch zum gemeinsamen Budget für Entwicklungszusammenarbeit sowie zum Europäischen Entwicklungsfonds bei.

Österreich setzt sich aktiv für die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ein. Die Republik engagiert sich insbesondere im Rahmen des VN-Entwicklungsprogrammes (UNDP), des Kinderhilfswerkes der Vereinten Nationen (UNICEF), des VN-Kapitalentwicklungsfonds (UNCDF), sowie der Organisation der Vereinten Nationen für Industrielle Entwicklung (UNIDO).

Wenn nach Naturkatastrophen oder Kriegen humanitäre Hilfe notwendig ist, arbeitet Österreich mit nationalen Nichtregierungsorganisationen oder internationalen Organisationen wie dem Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) oder dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) zusammen. Den aktuellen Schwerpunkt bildet derzeit das Thema Migration.