Das Förderinstrument "Einzelprojekte Süd" ist ein Angebot an österreichische Organisationen der Zivilgesellschaft (CSOs), die gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen mehrjährige Projekte in Entwicklungsländern umsetzen. Dabei muss die Eigenverantwortung der Partner gewahrt bleiben. Des Weiteren ist die Zusammenarbeit mit anderen lokalen und internationalen Organisationen und Interessensvertretern sowie die Einbettung der Aktivitäten in Politiken und Strategien der Partnerländer Voraussetzung.

Antragsberechtigt sind Vereine, Stiftungen, Gewerkschaften, Gebietskörperschaften oder sonstige öffentlich-rechtliche Körperschaften mit Sitz in Österreich. Einzelpersonen können keine Anträge stellen.

Nicht gefördert werden Studien und Projekte, die ausschließlich den Transport von Personen oder Gütern in ein Entwicklungsland vorsehen oder zu mehr als 50 Prozent Bau- und/oder Anschaffungskosten von Gegenständen (inklusive dazugehöriger Personalkosten) beinhalten.

Grundsätzlich beträgt der Fördersatz 25 Prozent der Gesamtprojektkosten.

Für folgende Länder gilt ein Fördersatz von bis zu 65 Prozent der Gesamtprojektkosten:

  • Westafrika: Burkina Faso
  • Ostafrika: Äthiopien, Kenia, Somalia, Sudan, Südsudan, Uganda
  • Südliches Afrika: Lesotho, Mosambik, Namibia, Republik Südafrika, Simbabwe, Tansania
  • Himalaya-Hindukusch: Bhutan, Pakistan
  • Palästinensische Gebiete

Details finden sich in der Förderrichtlinie.

Die Projektdauer soll zwei bis drei Jahre betragen. Die Einreichfrist für Förderansuchen ist in jedem Jahr der 20. September.

Im Rahmen dieser Einreichrunde werden Projekte zum Thema Frieden & Sicherheit bevorzugt bewertet. Achtung ab 1. April 2017 gilt die neue Förderrichtlinie für Einzelprojekte/CSO Kofinanzierungen in Entwicklungsländern!