Durch die EU-Ergänzungsfinanzierungen werden von der Austrian Development Agency (ADA) Projekte österreichischer Organisationen der Zivilgesellschaft (CSOs) unterstützt, die durch die Europäische Kommission kofinanziert werden. Diese Fördermöglichkeit gilt für alle entwicklungspolitisch relevanten Budgetlinien der Europäischen Kommission, deren Ziel die Verbesserung der Lebensbedingungen und die Armutsreduktion in Entwicklungsländern ist.

Die Antragsstellung richtet sich nach den Vorgaben der Europäischen Kommission. Das Ansuchen um österreichische Fördermittel muss vor der Genehmigung eines Ansuchens durch die Europäische Kommission bei der ADA eingereicht werden.

Antragsberechtigt sind österreichische Entwicklungsorganisationen, die von der Europäischen Kommission als Vertragspartner anerkannt sind und einen Eigenmittelanteil von mindestens fünf Prozent in die Projektkosten einbringen.

Der Höchstbeitrag der ADA-Mittel beträgt 500.000 Euro. Der Fördersatz variiert nach dem Beitrag der Europäischen Kommission und dem Land, in dem das Vorhaben durchgeführt wird.

Für folgende Länder gilt ein höherer Fördersatz:

  • Westafrika: Burkina Faso
  • Ostafrika: Äthiopien, Kenia, Somalia, Sudan, Südsudan, Uganda
  • Südliches Afrika: Lesotho, Mosambik, Namibia, Republik Südafrika, Simbabwe, Tansania
  • Himalaya-Hindukusch: Bhutan, Pakistan
  • Palästinensische Gebiete
  • Donauraum/Westbalkan: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Serbien
  • Schwarzmeerraum/Südkaukasus: Armenien, Georgien, Moldau

Details finden sich in der Förderrichtlinie.