
- © by: ADA/Heidi Frank
Bilaterale OEZA
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) konzentriert sich auf sechs ausgewählte Schwerpunktregionen in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie Südost- und Osteuropa. Denn nur durch eine Bündelung der Programme und Projekte auf einige Partnerländer können die vorhandenen Mittel effizient eingesetzt werden.
Expertentum in Schwerpunktbereichen nutzen
In Bereichen, in denen Österreich fundierte fachliche Kenntnisse und langjährige Erfahrungen hat, bietet die OEZA ihren Partnern Unterstützung und Zusammenarbeit an. Länderstrategien, Sektor- und Regionalprogramme sowie Leitlinien für die gemeinsame Arbeit werden im Dialog mit den Partnerländern entwickelt. Auch Nichtregierungsorganisationen, Fachleute und andere Geberländer werden in diesen Abstimmungsprozess einbezogen, um kohärente und effiziente Ergebnisse zu sichern.
Die thematischen Schwerpunkte der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit sind Wasser und Siedlungshygiene, Ländliche Entwicklung, Energie, Wirtschaft und Beschäftigung, Entwicklung des Privatsektors, Bildung und Wissenschaft, Verantwortungsvolle Regierungsführung.
Die Hauptziele im Auge behalten
In ihren Programmen und Projekten achtet die OEZA stets auf die Gleichstellung von Frauen und Männern und nimmt auf die Bedürfnisse von Kindern und Menschen mit Behinderung Rücksicht. Hauptziel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ist, die Partner dabei zu unterstützen, Armut zu verringern, lebenswichtige natürliche Ressourcen zu erhalten sowie Frieden und menschliche Sicherheit zu gewährleisten.
Die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit, die direkt zwischen zwei Staaten stattfindet, wird in Österreich zu einem überwiegenden Teil von der Austrian Development Agency, der Agentur der OEZA, abgewickelt. Die multilaterale Entwicklungszusammenarbeit wird direkt vom Außenministerium, Abteilung VII.1, koordiniert. Multilaterale und bilaterale Programme verfolgen dieselben Ziele und sind miteinander vernetzt, um Synergien nützen zu können.




