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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Informationszentrum des Simen Mountains National Park in Äthiopien
© by: ADA/Leo Moll

Entwicklungsfinanzierung

In Zeiten knapper Budgetmittel sind der effiziente und nachvollziehbare Einsatz der Mittel, die gute Abstimmung mit anderen Gebern, noch größere Eigenverantwortung der Partnerländer und eine möglichst breite Palette an Finanzierungsinstrumenten für eine zeitgemäße Entwicklungszusammenarbeit notwendig. Auch Österreich verfolgt diese Prioritäten.

 

Effizienz und Wirksamkeit fördern

Die neue Architektur der Entwicklungszusammenarbeit, wie sie in der Pariser Erklärung von 2005 und der Accra Agenda for Action von 2008 festgelegt wurde, soll mehr Effizienz und Wirksamkeit fördern. Dementsprechend werden auch neue Finanzierungsinstrumente eingesetzt: Budgethilfe etwa wird als konkretes Instrument gesehen, um Armut zu mindern und so die Millenniums-Entwicklungsziele zu erreichen. Auch Österreich begann 2005, in einer Reihe von Schwerpunktländern systematisch vor allem Sektorfinanzierung zu leisten.

 

Partnerschaftlich Agieren

Eine weitere wesentliche Neuerung ist das verstärkte Bemühen, die Maßnahmen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in die Strategien der Partnerländer einzugliedern. Auch sollen gemeinsame Fonds mit anderen Gebern verstärkt genutzt werden, um die Transaktionskosten zu reduzieren.

Charakteristisch für moderne Entwicklungsfinanzierung ist nicht mehr nur die Frage, was finanziert werden soll, sondern auch wie der Transfer der Mittel an die Empfängerländer am besten gestaltet wird und welche Rolle die lokalen Regierungen spielen.