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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Menschen in der Demokratischen Republik Kongo flüchten vor Bürgerkriegen
© by: EC/ECHO/Francois Goemans

Humanitäre Hilfe

Bewaffnete Konflikte, Naturkatastrophen oder technologische Katastrophen können innerhalb kurzer Zeit humanitäre Krisen auslösen und das Leben von tausenden Menschen gefährden. Gerade im Krisenfall reichen die Kapazitäten von staatlichen Akteuren und lokaler Zivilgesellschaft meist nicht aus, das Überleben der betroffenen Menschen zu sichern. Hier ist internationale Solidarität gefragt: Länder, die genügend Ressourcen haben, können dazu aufgerufen werden unterstützend einzugreifen.

Österreich hat in der Vergangenheit immer wieder Solidarität mit Menschen gezeigt, die von humanitären Krisen betroffen waren. Große Spendenaktionen gab es etwa für die vom Tsunami betroffenen Menschen in Südostasien oder für die Bewohner Haitis nach dem Erdbeben. Aber auch Österreich als Staat hilft und leistet über die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) humanitäre Hilfe. Sowohl bei lang andauernden Krisen als auch bei akuten Katastrophen setzt Österreich Maßnahmen, um das Leben von Menschen zu schützen. Leicht verwundbare Bevölkerungsgruppen wie Frauen, Kinder, Kranke, Menschen mit Behinderungen, Flüchtlinge, Vertriebene und Obdachlose werden dabei besonders berücksichtigt.

Katastrophen vermeiden

Damit es jedoch erst gar nicht zu Katastrophen kommt, setzt die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit auf Präventionsmaßnahmen. Durch aktives Eingreifen sollen bestehende Risikofaktoren vermindert und die negativen Auswirkungen eines Katastrophenfalls gering gehalten werden. Frühwarnsysteme und bauliche Maßnahmen gegen Naturkatastrophen, aber auch Maßnahmen zur Armutsminderung und Demokratisierung zählen als Präventivmaßnahmen.

Hilfe im Katastrophenfall

Unmittelbar während und nach dem Eintreten einer humanitären Krise zielen humanitäre Maßnahmen darauf ab, das Leben der betroffenen Menschen zu schützen und ihre Not zu lindern. Dies geschieht etwa durch die Grundversorgung mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln, das Bereitstellen von Unterkünften und medizinischer Versorgung sowie den Schutz und die Betreuung von Flüchtlingen und Obdachlosen.

Rückkehr in den Alltag

Maßnahmen des Wiederaufbaus und der Rehabilitation sollen Menschen nach humanitären Krisen eine rasche Rückkehr zu menschenwürdigen Lebensbedingungen ermöglichen. Nach Naturkatastrophen wie dem Erdbeben in Haiti oder den Überschwemmungen in Pakistan im Jahr 2010 half Österreich beim Wiederaufbau von zerstörten Gebäuden, der Wiederherstellung der Wasserversorgung oder auch der Wiedererlangung der Lebensgrundlage durch Einkommen schaffende Maßnahmen.

Nationale und internationale Zusammenarbeit

Bei der Vermeidung und Bewältigung humanitärer Krisen arbeitet die OEZA eng mit humanitären Hilfsorganisationen zusammen. Österreich stellt sowohl internationalen als auch österreichischen Organisationen Mittel zur Durchführung entsprechender Programme und Projekte zur Verfügung. Die geförderten Programme und Projekte werden mit der internationalen Gebergemeinschaft abgestimmt.