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NRO-Kooperation
Die Zivilgesellschaft ist – neben dem Staat und der Wirtschaft – einer der drei Grundpfeiler einer Gesellschaft. Eine Zivilgesellschaft, die die Bedürfnisse der Ärmsten äußern und einfordern kann, trägt gemeinsam mit einem funktionierenden öffentlichen Sektor, einer funktionierenden Wirtschaft und einem funktionierenden Rechtswesen zu menschlicher Sicherheit, Armutsreduzierung, dem Schutz der Umwelt und damit zur Verwirklichung der Ziele der Entwicklungszusammenarbeit bei.
Wichtige Teile der Zivilgesellschaft
Nichtregierungsorganisationen (NRO) als Teil der Zivilgesellschaft sind wichtige entwicklungspolitische Akteure in Ländern des Südens und des Nordens. Sie arbeiten direkt mit benachteiligten Menschen zusammen und fungieren als Sprachrohr für Gruppen, die keine Lobby haben. Sie engagieren sich in verschiedenen Bereichen der Projekt-, Informations- und Bildungsarbeit oder im Aktionsfeld politisches Lobbying.
Kapazitäten vor Ort entwickeln
Aus der entwicklungspolitischen Landschaft Österreichs sind NRO mit ihren Fachkenntnissen in der Durchführung von Aktivitäten im Süden oder in der Bewusstseinsbildung zu globalem Denken im Norden, nicht wegzudenken. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) schätzt dieses Fachwissen und forciert die Zusammenarbeit mit NRO auf verschiedenen Ebenen. NRO beteiligen sich an Ausschreibungen zu spezifischen Themen im Rahmen von OEZA-Landesprogrammen und führen Projekte und Programme auf Basis der NRO-Kooperation durch. Ziel der Vorhaben ist stets, einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen und zur Armutsreduktion in Entwicklungsländern zu leisten. Einer der zentralen Aspekte ist die Entwicklung von Kapazitäten vor Ort, um langfristig Nachhaltigkeit zu gewährleisten.


