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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Hände auf einer Landkarte
© by: ADA/Christian Schneider

Wirtschaft und Entwicklung

Wirtschaft und Entwicklung sind zwei Seiten einer Medaille. Um Armut nachhaltig zu reduzieren, braucht es einen leistungsfähigen und dynamischen Privatsektor der wirtschaftliches Wachstum entfacht (pro-poor-growth): Durch private Investitionen entstehen neue Arbeitsplätze, Know-how und die Möglichkeit Einkommen zu erzielen. Ein funktionierender Privatsektor sichert Steuereinnahmen, eine wichtige Voraussetzung für die Bereitstellung verschiedener öffentlicher Dienste und eines funktionierenden Sozialsystems. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) setzt daher auf Synergien zwischen Privatwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit.


Im Arbeitsfeld Wirtschaft und Entwicklung setzt die OEZA auf folgende drei Ansatzpunkte:

  • Verbesserung der Rahmenbedingungen für privatwirtschaftliches Engagement in den Partnerländern der OEZA.
    Auf dieser Interventionsebene geht es um die Gestaltung des wirtschaftlichen, sozialen und institutionellen Umfelds, in dem privatwirtschaftliches Handeln stattfindet. Maßnahmen zur Sicherung der Rechtsstaatlichkeit, faire Regeln zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und der Handelsbeziehungen sowie Maßnahmen zur Herstellung von Infrastruktur stehen im Mittelpunkt.
  • Direkte Förderung des Privatsektors in den Partnerländern der OEZA.
    Mit Hilfe verschiedener Instrumente soll die Marktposition der Unternehmen in den Partnerländern der OEZA gestärkt, ihre Informationsbasis verbessert und Zugang zu Finanzierung ermöglicht werden.
  • Stärkere Einbeziehung der österreichischen und europäischen Wirtschaft.
    Erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern leisten einen wichtigen Beitrag die Lebensbedingungen vor Ort langfristig zu verbessern. Hier bietet die OEZA mit dem Instrument Wirtschaftspartnerschaften Unterstützung an. Außerdem sollen österreichische Unternehmen besser in die Programme der gemeinsamen Entwicklungspolitik der EU eingebunden werden.


Das Referat Wirtschaft und Entwicklung setzt die Ziele der OEZA durch die Förderung von marginalisierten Bevölkerungsgruppen in ihrer wirtschaftlichen Betätigung, Stärkung des Wettbewerbs und Handels in den Partnerländern und die Unterstützung von eigenverantwortlichem Handeln von UnternehmerInnen (CSR-Ansatz) um.