10 Jahre gute Zusammenarbeit
Österreich und Serbien schlossen am Freitag, 6. Februar 2009, ein gemeinsames Entwicklungszusammenarbeits-Abkommen. "Der Vertrag soll die Beziehungen zwischen Österreich und Serbien stärken", betonte Irene Freudenschuss-Reichl, Sektionsleiterin der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium. Gemeinsam mit der serbischen Finanzministerin Diana Dragutinovic unterzeichnete sie in Belgrad das Abkommen, das ab sofort als Basis der Zusammenarbeit der beiden Staaten auf den Grundlagen der Pariser Erklärung dienen soll.
Wichtige Beiträge auf dem Weg in die EU
Die Vereinbarung ermögliche es der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA), in effizienter Weise Unterstützung für die nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Serbien zu leisten, so Freudenschuss-Reichl. Beide Länder bekunden damit ihre Bereitschaft, weiterhin eng zu kooperieren und relevante Aktivitäten der Entwicklungszusammenarbeit gemeinsam abzustimmen. "Die OEZA ist in Serbien bereits seit zehn Jahren aktiv und leistet wichtige Beiträge im Bildungsbereich sowie bei der Integration Serbiens in die Europäische Union", sagte die Sektionsleiterin.
Verbesserte Rahmenbedingungen
Durch das Abkommen werden außerdem sämtliche von Österreich finanzierte und im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit durchgeführte Leistungen von serbischen Steuern befreit.
Gemeinsamer Weg seit einem Jahrzehnt
Österreich ist seit 1999 in Serbien aktiv und hat im Jahr 2002 ein Koordinationsbüro in Belgrad eröffnet. Geografisch konzentriert sich die OEZA hauptsächlich auf die Regionen Vojvodina und Südserbien, wobei sich der methodische Ansatz einer integrierten regionalen Entwicklung sehr bewährt. Bei der Realisierung der Paris-Agenda ist die OEZA in Serbien unter den Gebern führend, vor allem hinsichtlich der Aspekte "Ownership" und "Alignment".







