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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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110 Millionen für operative Entwicklungszusammenarbeit

© ADA
In Uganda setzt die ADA 30 Millionen Euro für die EU um.

"2013 stehen der Austrian Development Agency, der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (ADA), knapp 110 Millionen Euro operative Mittel für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung", erklärte Reinhold Lopatka, Staatssekretär im Außenministerium, am Dienstag, 5. März 2013 im parlamentarischen Ausschuss für Entwicklungszusammenarbeit.

"Neben den eigenen Mitteln werden der Agentur auch Drittmittel von der Europäischen Kommission zur Umsetzung von Projekten übertragen“, so Lopatka. Darüber hinaus werden der ADA für 2013 seitens des Lebensministeriums rund 7,5 Millionen Euro für Klima-Projekte zur Verfügung gestellt. 2012 setzte die ADA 87 Millionen Euro um.

"Die ExpertInnen der ADA leisten ausgezeichnete Arbeit und bringen ihr Know-How hervorragend ein", lobte Lopatka. Für die Umsetzung eines Wasserprojekts in Uganda im Umfang von 30 Millionen Euro wurde die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit von der EU betraut. "2011 lag der Beitrag Österreichs an gemeinschaftlichen EZA-Leistungen bei 226 Millionen Euro", betonte der Staatssekretär die große Bedeutung der europäischen Entwicklungszusammenarbeit und die Rolle Österreichs.

Dreijahresprogramm 2013-2015

Das aktuelle Dreijahresprogramm ist Grundlage der österreichischen Entwicklungspolitik als Resultat eines umfassenden Konsultationsprozesses, dem neben zahlreichen Akteuren wie Ressorts und Sozialpartnern erstmals auch die entwicklungspolitischen SprecherInnen des Parlaments und Nichtregierungsorganisationen angehörten. "Das Ergebnis ist ein geschärftes Profil der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, das die Stärken Österreichs, abgestimmt auf die Bedürfnisse unserer Partnerländer, widerspiegelt“, fasste Lopatka zusammen.

Agenda for Change

Österreich hat sich auch in die Vorbereitung der Agenda for Change – der Neuausrichtung der EU Entwicklungspolitik ab 2014 – eingebracht und unterstützt deren inhaltliche Ausrichtung. Breitenwirksames  und nachhaltiges Wachstum als Basis für dauerhafte Armutsreduktion rückt stärker ins Zentrum, wobei grundlegende Werte der Entwicklungspolitik wie Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit beibehalten werden. "Diese Fokussierungen entsprechen auch den österreichischen Schwerpunktsetzungen", erklärte Lopatka.