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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Afrika hat viel Potenzial

Menschen
© by: ADA/Förg

Wirtschaft wächst trotz vieler Krisen und Probleme des Kontinents.

In Afrika leben inzwischen mehr als eine Milliarde Menschen und die Wirtschaft wächst trotz vieler Krisen und Probleme des Kontinents kräftig. Ein Potenzial, das die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit für die Menschen in den Partnerländern zu nutzen versteht.


Rund 6,9 Milliarden Menschen leben zurzeit auf der Welt. Bis 2012 sollen es sieben Milliarden sein, bis 2050 sogar neun Milliarden, so die Prognosen. „Das globale Bevölkerungswachstum bringt große Herausforderungen mit sich. Nicht nur für die stark wachsenden Entwicklungsländer, auch für uns Europäer", sagt Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, anlässlich des Weltbevölkerungstages am 9. Juli 2010.

 

Afrika boomt

Schätzungen zufolge wird die Bevölkerung Afrikas am stärksten wachsen. Bis 2050 soll sich die Einwohnerzahl des Kontinents auf 2,3 Milliarden verdoppeln. 2040 wird ein Fünftel der Jugend weltweit in Afrika leben und das Arbeitskräftepotenzial jenes von China übersteigen. Bereits 2015 wird sich für 200 Millionen AfrikanerInnen der Konsumgütermarkt erschließen. Auch das Bankwesen und die Telekommunikationsbranche wachsen rasch. 2010 soll das Bruttoinlandsprodukt um 4,5 Prozent wachsen, 2011 um 5,2 Prozent. "Eine Chance, die auch österreichische Unternehmen nutzen könnten", so Öppinger-Walchshofer.

 

Faire Gewinnverteilung

"Die Chancen des Wachstums müssen aber auch den benachteiligten Bevölkerungsgruppen zugute kommen", sagt die ADA-Geschäftsführerin. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, führt privatwirtschaftliches Engagement zu nachhaltiger Entwicklung und kann so einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten. Dafür macht sich Österreich im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit stark. "Außerdem ermöglichen wir Zugang zu Finanzdienstleistungen und helfen beim Aufbau von Infrastruktur, wie etwa Energie- und Wasserversorgung. Das Potenzial unserer Partnerländer ist vielseitig. Wir können sie dabei unterstützen, es zu nutzen, und so für eine bessere Zukunft der Menschen sorgen", so Brigitte Öppinger-Walchshofer.