Home Logo Print

Navigation allgemein


Navigation Informationen



ENTWICKLUNG.AT

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


appear bringt neue Qualität der Zusammenarbeit für Hochschulen

v.l.n.r. Dürrstein, Öppinger-Walchshofer, Reinberg und Matambalya
© by: oead-gmbh

v.l.n.r. Dürrstein, Öppinger-Walchshofer, Reinberg und Matambalya

Bei der Auftaktveranstaltung am 24. März 2010 für das neue konzipierte Hochschul­kooperationsprogramm appear (Austrian Partnership Programme in Higher Education & Research for Development) in Wien stellten Andreas Obrecht und Stefanie Reinberg das Programm detailliert vor und antworteten gemeinsam mit Brigitte Öppinger-Walchshofer (Geschäftsführerin der Austrian Development Agency), Hubert Dürrstein (Geschäftsführer des OeAD) und Francis Matambalya (University of Dar es Salaam, Tansania) auf die Publikumsfragen:

 

Strategische Förderung

Lehre, Forschung und Management von Hochschulen in Entwicklungsländern brauchen Unterstützung. Erstmals werden daher Partnerschaften zwischen österreichischen Universitäten und Fachhochschulen und wissenschaftlichen Institutionen in den Schwerpunktländern und -regionen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit strategisch mit öffentlichen Geldern gefördert. Der OeAD ist gemeinsam mit dem LAI (Lateinamerika-Institut) von der ADA (Austrian Development Agency), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, beauftragt, das detaillierte Programmdesign zu entwickeln und das Programm während der nächsten drei Jahre durchzuführen. Es ist mit 6 Millionen Euro dotiert.

 

Thematische Schwerpunkte des Programms

Besucher der Veranstaltung.
© by: oead-gmbh

Die appear-Präsentation stieß auf reges Interesse.

Die geförderten Hochschulpartnerschaften werden maßgeblich zur Steigerung der Qualität in Lehre und Forschung an den beteiligten Unis beitragen, das Management und die Verwaltung der Einrichtungen effektiver machen und den wissenschaftlichen Dialog national und international forcieren. Die thematischen Schwerpunkte des Programms sind Wasserversorgung, ländliche Entwicklung, Energie, Förderung des Privatsektors, Governance und Menschenrechte, Armutsminderung, Erhaltung der Umwelt und Schutz der natürlichen Ressourcen sowie Friedenssicherung und Konfliktprävention. Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Erhöhung der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Kompetenzen der Partnerländer dar, die zur Umsetzung der nationalen Armutsminderungsstrategien erforderlich sind.

 

Geografische Schwerpunkte

Alle österreichischen Universitäten und Fachhochschulen sind eingeladen, sich gemeinsam mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen aus dem "Süden" - Äthiopien, Uganda, Kenia, Mosambik, Kap Verde, Burkina Faso, Senegal, Nicaragua, El Salvador, Guatemala, Nepal, Bhutan und den Palästinensischen Gebieten - an appear zu beteiligen und gleichzeitig entwicklungspolitische Fragestellungen und Forschung für Entwicklung an den heimischen Institutionen auszubauen.

 

Anbahnungsschritte & Master und PhD-Programme

Gefördert werden auch erste Anbahnungsschritte von Kooperationen. Institute bzw. ForscherInnen, die noch über keine etablierten Kontakte zu Partnerhochschulen verfügen, sollen gemeinsam mit den KollegInnen aus dem "Süden" innovative und spannende Projekte entwerfen und zur Förderung einreichen können. Die Projekte können den Austausch von Lehrenden, die Erstellung von Curricula, die Abhaltung von Tagungen und Konferenzen gleichermaßen enthalten wie empirische Forschungen zu entwicklungsrelevanten Themenbereichen. appear unterstützt zudem Studierende aus den Schwerpunktländern und -regionen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mit Master und PhD-Programmen.

AkademikerInnen von Hochschulen aus dem Süden, mit denen es Kooperationen und Partnerschaften im Rahmen von appear gibt, werden dabei vorrangig unterstützt. Damit sollen nachhaltige Strukturen geschaffen werden, welche die Partnerinstitution langfristig stärken.

 

Partnerschaft und Respekt

Im Zentrum der Kooperationen stehen Partnerschaft und Respekt vor unterschiedlichen kulturellen Kontexten und Wissensansätzen. Gefragt ist, was für die Partner im "Süden" von hoher Relevanz ist.

 

Weitere Informationen