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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Appell zur Kooperation

Logo EU-CELAC
© EU-CELAC
Vom 26. bis 27. Jänner 2013 fand der EU-CELAC-Gipfel in Santiago de Chile statt.

Mit der Verabschiedung eines gemeinsamen Strategiepapiers ist in Santiago de Chile Ende Jänner der Gipfel der EU mit der Gemeinschaft der Staaten Lateinamerikas und der Karibik (CELAC) abgeschlossen worden.

Unter dem Motto "Allianz für eine nachhaltige Entwicklung: Förderung sozial- und umweltverträglicher Investionen" fand vom 26. bis 27. Jänner 2013 der EU-CELAC-Gipfel, das Treffen der EU mit Ländern aus Lateinamerika und der Karibik statt. Rund 60 Staats- und Regierungschefs aus Europa, Lateinamerika und der Karibik samt Wirtschaftsdelegationen kamen zum EU-CELAC-Gipfel. Für Österreich nahmen Bundeskanzler Werner Faymann und Außenamts-Staatssekretär Reinhold Lopatka teil.

Standort Wien als Brücke zwischen EU und Lateinamerika nutzen

Solare Früchtetrocknungsanlage.
© ADA
Nachhaltige Entwicklung ist einer der Themenschwerpunkte des Gipfels.

"Nachhaltige Entwicklung ist einer der Themenschwerpunkte des Gipfels. Hier spielt Energie eine Schlüsselrolle, denn der Zugang zu Energie ist eine Grundvoraussetzung für Entwicklung. Wir haben in Wien acht internationale Organisationen, die sich mit Energiefragen beschäftigen. Vor kurzem ist es uns gelungen, mit dem Büro für die Umsetzung der Initiative "Nachhaltige Energie für Alle" (Sustainable Energy for All) eine neue Organisation mit einem Energiemandat in Wien anzusiedeln.  Mittel in der Größenordnung von 50 Milliarden Euro sollen über dieses Büro abgewickelt werden. Auch in diesem Bereich kann Wien eine Brücke zwischen Lateinamerika, der Karibik und der EU bilden. Ich habe daher vorgeschlagen, dass die EULAK-Stiftung mit dem Büro Kontakt aufnimmt, um mögliche gemeinsame Projekte auszuloten", erklärte Staatssekretär Reinhold Lopatka.

Partner auf Augenhöhe

Gastgeber Sebastian Pinera, Präsident von Chile, bekräftigte seine Ansicht, dass die EU und Lateinamerika sich zu Partnern "auf Augenhöhe" entwickeln würden. Er untermauerte dies mit Zahlen: Den 460 Milliarden Dollar (340 Milliarden Euro) EU-Investitionen des vergangenen Jahrzehnts in Lateinamerika und der Karibik stünden bereits 117 Milliarden Dollar (87 Milliarden Euro) entgegen, die aus der Region in die EU-Länder geflossen seien.

Österreich

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt in der Region zahlreiche Programme und Projekte in der Schwerpunktregion Zentralamerika und Karibik. Im Fokus stehen die  Förderung erneuerbarer Energie, sub-urbane KleinunternehmerInnen und ProduzentInnen in ländlichen Gebieten sowie die Stärkung benachteiligter Bevölkerungsgruppen. Zusätzlich gibt es punktuelle Schwerpunkte wie Gesundheit in Nicaragua, oder Katastrophenprävention in karibischen Staaten.