Teilen btn_sharing

Suche

Inhalte der Website durchsuchen

suche / search

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Wirtschaftspartnerschaften

Sie investieren in die Märkte der Zukunft?

Wir fördern Unternehmergeist und Ideen.

mehr >>

Auf saubere Energie setzen

Generalsekretär Kyrle
© BMeiA
Beim Vienna Energy Forum wurden neue Aktivitäten für erneuerbare Energien in Afrika zugesichert.

"Sichere und leistbare Energieversorgung ist eine Grundvoraussetzung für Entwicklung und das Erreichen der Millenniumentwicklungsziele", betonte Vizekanzler Michael Spindelegger anlässlich des 3. Vienna Energy Forums in Wien. 1.000 internationale Energie-ExpertInnen, Staatschefs und RegierungsvertreterInnen diskutieren von 28. bis 30. Mai 2013 in der Hofburg über Möglichkeiten, die UN-Initiative "Nachhaltige Energie für alle" zu verwirklichen. Noch ist ein Fünftel der Weltbevölkerung von jeglicher Stromversorgung ausgeschlossen. 2,7 Milliarden Menschen sind auf Holz, Kohle, Dung oder Pflanzenreste zum Kochen und Heizen angewiesen und gesundheitlichen Risken ausgesetzt.

"Österreich will die Lebensbedingungen verbessern und setzt sich seit Jahren aktiv für den Zugang zu sauberer Energie aller Menschen ein", so Spindelegger: "Die Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, fördert zahlreiche nachhaltige Energie Projekte in Westafrika, im südlichen Afrika, Zentralamerika sowie in Bhutan."

© ADA
Heuer unterzeichnet die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit Verträge in der Höhe von mehr als 5 Millionen Euro für Energie-Aktivitäten in Afrika.

Wissen weitergeben und Investitionen fördern

Mit dem Regionalzentrum für erneuerbare Energien und Energieeffizienz (ECREEE) auf Kap Verde setzt die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) wichtige Akzente für eine nachhaltige Energiezukunft ihrer 15 Mitgliedstaaten. Seit 2010 arbeitet das Energiezentrum an alternativen Energielösungen. "Österreich hat ECOWAS beim Aufbau des Energiezentrums unterstützt und sagt mit der Vertragsunterzeichnung weitere zwei Millionen für die Umsetzung des ECREEE-Businessplans bis 2016 zu", erklärt Spindelegger. Insgesamt unterzeichnet die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit heuer Verträge in der Höhe von mehr als 5 Millionen Euro für Energie-Aktivitäten in Afrika.

© ADA
Die Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, fördert zahlreiche nachhaltige Energie Projekte in Westafrika, im südlichen Afrika, Zentralamerika sowie in Bhutan.

Ein Energiezentrum macht Schule

Jetzt wollen auch die Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC) und die Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft (SADC) Regionalzentren nach Vorbild ECREEEs aufbauen. Dazu wurde ein Memorandum of Understanding für die EAC unterzeichnet, für die SADC ist ein Memorandum of Understanding in Vorbereitung. Ziel ist es mit Machbarkeitsstudien und Projekten zur Verbreitung der Nutzung lokaler erneuerbarer Energiequellen den Aufbau nachhaltiger, CO2-armer Energiesysteme in den Regionen zu fördern. "Wir wollen Ost- und das südliche Afrika dabei unterstützen, leistbare und saubere Energie zu entwickeln. Energie muss klimafreundlich und darf nicht gesundheitsgefährdend sein. Die Zentren sollen die Rahmenbedingungen und Kapazitäten für erneuerbare Energiequellen in den Ländern Afrikas schaffen und Investoren anziehen. Mit vereinten Kräften können wir die politischen Rahmenbedingungen schaffen", so Vizekanzler Michael Spindelegger.