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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Ausgezeichnetes Windkraft-Projekt auf Kap Verde

Windkraftwerk
© ECREEE
Das Cabeolica Windkraftwerk auf Kap Verde wurde mit dem Ashden Award 2013 ausgezeichnet.

Mit dem Windkraftwerk-Projekt auf Kap Verde arbeitet Österreich für eine nachhaltige Entwicklung und Energieunabhängigkeit des Inselstaats. "Nun wurde das Projekt der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mit dem renommierten Ashden Award for Small Island Developing States 2013 der Welbank ausgezeichnet", freut sich Staatssekretär Reinhold Lopatka.

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten (ECOWAS) seit 2010 bei der Umsetzung ihrer Politik für erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Auf Umweltverträglichkeit und soziale Gerechtigkeit wird dabei besonders Rücksicht genommen. "Das vorhandene Potenzial an erneuerbarer Energien ist in vielen Entwicklungsländern groß, auch wenn derzeit noch viele technische, finanzielle und institutionelle Barrieren zu überwinden sind", erklärt Lopatka am Donnerstag, 11. Juli 2013.

© ADA
Österreich unterstützt das Projekt im Rahmen der Private Infrastructure Development Group.

Mit österreichischem Know-how punkten

Bereits 2010 wurde das Zentrum für erneuerbare Energien und Energieeffizienz (ECREEE) in Praia, der Hauptstadt Kap Verdes, eröffnet. Österreich unterstützt alle 15 westafrikanischen Länder, um möglichst vielen Menschen Zugang zu leistbaren und gesundheitlich unbedenklichen Energieformen aus erneuerbaren Energieträgern zu ermöglichen. "Erneuerbare Energien spielen gerade in Westafrika eine wichtige Rolle zur Bewältigung der Energiekrise und tragen zudem zur Eindämmung des Klimawandels bei", betont der Staatssekretär. "Wir sind stolz, dass unsere Partner in Afrika auf österreichisches Know-how setzen. Kap Verde ist ein Musterbeispiel dafür, wie das Potenzial an Windkraft erfolgreich genutzt werden kann."

Energiepotenzial nutzen

Das Erfolgsprojekt auf Kap Verde führt den Inselstaat zu größerer Energieunabhängigkeit. "425.000 Menschen werden durch die Windparkfarmen mit sauberer Energie versorgt", so Lopatka. "Bis März dieses Jahres wurden bereits 96.000 MWH durch Windenergie in die Versorgungsnetze Kap Verdes eingespeist." Dadurch konnten 22.000 Tonnen Diesel und 68.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Kap Verde selbst wurde durch das Projekt motiviert, das ursprüngliche Ziel, 50 Prozent seiner Elektrizität mittels erneuerbarer Energieträger zu erzeugen, auf 100 Prozent anzuheben."

Wie viele andere Inselstaaten war auch Kap Verde bis vor kurzem noch von teuren Dieselimporten abhängig. Im Rahmen des Projekts Cabeolica wurden in den letzten drei Jahren Windkraftfarmen mit einer Gesamtleistung von 28 MW auf vier Inseln errichtet. "Es handelt sich dabei auch um die erste große Public Private Partnership im Windkraftbereich in Sub-Sahara Afrika. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit hat zum Erfolg des Projekts im Rahmen der Private Infrastructure Development Group (PIDG) maßgeblich beigetragen", so Lopatka abschließend.