Besorgniserregende Situation im Gazastreifen
"Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) verfolgt die aktuelle humanitäre Situation im Gazastreifen mit großer Besorgnis", betont Botschafterin Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency, des Unternehmens der OEZA, anlässlich der anhaltenden Kampfhandlungen im Nahen Osten.
Zentrales Anliegen: Förderung des Friedensprozesses
"Das Grundanliegen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ist seit jeher die Verbesserung der Lebensbedingungen für die Bevölkerung im Gazastreifen und in der Westbank", so Öppinger-Walchshofer. Im humanitären Bereich kooperiert die OEZA mit multilateralen Organisationen, palästinensischen staatlichen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen (NRO), um Projekte in den Schwerpunktbereichen Gesundheit, Wasser und Siedlungshygiene, sowie Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung und Good Governance umzusetzen. Das OEZA-Budget für 2007 betrug 2,6 Mio. Euro, für 2008 4,5 Mio. Euro sowie 1 Mio. Euro für Palästinensische Flüchtlinge im Libanon.
Hilfe für Menschen in Not
Wie sehr von Österreich geförderte Entwicklungsprojekte im Gazastreifen von den Krieghandlungen betroffen sind, ist momentan nicht abschätzbar. Es ist zurzeit nicht möglich, Zugang zur betroffenen Bevölkerung zu erhalten. Sobald sich die Situation ändert, wird die OEZA Möglichkeiten für humanitäre Sofortmaßnahmen prüfen. Hilfsmaßnahmen zur Linderung der Not werden mit der Gebergemeinschaft abgestimmt und auf Basis von Hilfsansuchen internationaler Organisationen durchgeführt werden.
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