Teilen btn_sharing

Suche

Inhalte der Website durchsuchen

suche / search

entwicklung.at Logo

Wirtschaftspartnerschaften

Sie investieren in die Märkte der Zukunft?

Wir fördern Unternehmergeist und Ideen.

mehr >>

Biologischer Anbau zahlt sich aus

© Ljubinka Santai
Anka Kotev, eine Unternehmerin aus Bosilegrad an der Grenze zu Bulgarien, hat sich auf die Sammlung von Wildfrüchten und -beeren spezialisiert.

Anka Kotev, eine Unternehmerin aus Bosilegrad an der Grenze zu Bulgarien, hat sich auf die Sammlung von Wildfrüchten und -beeren spezialisiert. "Biolandwirtschaft war etwas völlig Fremdes für mich, bevor ich gewissermaßen darauf gestoßen wurde. Es ist nicht bloß eine andere Produktionsweise, es ist ein anderer Lebensstil."

2011 startete sie mit der Herstellung und Zertifizierung von Bioprodukten. Das Regionalentwicklungszentrum Leskovac – ein langjähriger Partner Österreichs in Südserbien – unterstützte sie dabei.

© Ljubinka Santai
"Das Geschäft läuft sehr gut", berichtet Anka Kotev.

"Ich stelle jetzt gefrorene und getrocknete Produkte her. Oder auch Bio-Marmeladen und Kompott aus Waldfrüchten. Das Geschäft läuft sehr gut", berichtet Anka. Geholfen habe ihr dabei die Ausbildung, Beratung und die modernen Produktionsmittel, die ihr zur Verfügung gestellt wurden. Den elterlichen Betrieb hat sie mittlerweile zu einem biolandwirtschaftlichen Vorzeigeunternehmen ausgebaut.

© Ljubinka Santai
Wir sind nun bereit für den nächsten Schritt in Richtung EU-Markt", sagt Ljubinka Santai, Projektleiterin und Landwirtschaftsexpertin des Regionalentwicklungszentrums Lesovac.

Auch die anderen ProduzentInnen nutzen ihr neu erworbenes Fachwissen erfolgreich und haben ihre Palette an Bioerzeugnissen erweitert. "Unsere Partner sind zu ernstzunehmenden Mitbewerbern auf dem serbischen Markt geworden. Wir sind nun bereit für den nächsten Schritt in Richtung EU-Markt. Gute Kontakte haben wir bereits", freut sich Ljubinka Santai, Projektleiterin und Landwirtschaftsexpertin des Regionalentwicklungszentrums Lesovac.

Das Zentrum entstand ebenfalls mit österreichischen Mitteln und Beiträgen des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen. Die MitarbeiterInnen erhielten dort eine Ausbildung und beraten nun die landwirtschaftlichen ProduzentInnen in Südserbien.