Teilen btn_sharing

Suche

Inhalte der Website durchsuchen

suche / search

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Wirtschaftspartnerschaften

Sie investieren in die Märkte der Zukunft?

Wir fördern Unternehmergeist und Ideen.

mehr >>

Budget für Entwicklungszusammenarbeit gesichert

lachende Kinder
© ADA
Für bilatere Entwicklungszusammenarbeit stehen 2014 die gleichen Mittel wie im Vorjahr zu Verfügung.

Die Erleichterung in der Austrian Development Agency über die Bekanntgabe des Budgets für die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit ist groß. Für bilaterale Projekte und Programme der Entwicklungszusammenarbeit stehen 2014 Mittel in gleicher Höhe wie 2013 zur Verfügung, das gaben Vizekanzler und Finanzminister Michael Spindelegger und Außenminister Sebastian Kurz in einem Interview mit Ö1 bekannt. Erstmals seit 2010 wird das Budget der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit somit nicht weiter gekürzt.

Martin Ledolter
© ADA
"Wir sind sehr froh, dass wir unsere Programme und Projekte wie geplant umsetzen können", sagt ADA-Geschäftsführer Ledolter.

Nachhaltig Lebensbedingungen verbessern

"Wir sind sehr froh, dass wir unsere Programme und Projekte wie geplant auch 2014 umsetzen können und damit weiter einen Beitrag leisten, nachhaltig die Lebensbedingungen in unseren Partnerländern zu verbessern", betont Martin Ledolter, Geschäftsführer der Austrian Development Agency. "Ich möchte mich bei Außenminister Sebastian Kurz und Vizekanzler Michael Spindelegger ausdrücklich dafür bedanken, dass sie der Entwicklungszusammenarbeit diesen Stellenwert geben.""

Mit 500 Projekten Armut mindern

Mit dem Kernbudget aus dem Außenministerium wickelt die Austrian Development Agency jährlich rund 500 Projekte und Programme in Afrika, Asien, Südost- und Osteuropa sowie in der Karibik ab. Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA), die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Martin Ledolter und Bäuerinnen aus Äthiopien
© ADA
ADA-Chef Martin Ledolter besuchte im Dezember BergbäuerInnen im Norden Äthiopiens, um sich über die Projekte zu informieren.

"Wir sorgen mit Mitteln aus Österreich dafür, dass junge Menschen in Burkina Faso eine Ausbildung in ihrer Muttersprache erhalten, BäuerInnen in Äthiopien durch verbesserte Anbaumethoden mehr Ernte einfahren können und krebskranke Kinder in der Republik Moldau bestmöglich medizinisch versorgt werden", erklärt Ledolter: "Seit einigen Jahren ist die ADA auch sehr erfolgreich darin, so genannte Drittmittel zu lukrieren und Entwicklungszusammenarbeits-Projekte für die EU oder andere österreichische Ministerien abzuwickeln."

Die Austrian Development Agency hat sich bereits 2008 dafür qualifiziert, Projekte für die EU umzusetzen (Indirect Centralised Management, ICM). Momentan wickelt die ADA acht ICM-Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 60 Millionen Euro ab. In Uganda zum Beispiel wird die Wasser- und Sanitärversorgung für 350.000 Menschen in kleinen Städten im Südwesten und Osten des Landes aufgebaut. In Moldau erhalten - durch das Engagement der EU, der ADA und der Schweiz - 23.000 Menschen eine neue Trinkwasserversorgung. In Serbien wiederum geht es um die soziale und wirtschaftliche Entwicklung von Gemeinden, um die Stärkung des Tourismus entlang der Donau und um den Aufbau von Infrastruktur.

Öffentliche Entwicklungshilfeleistungen (ODA)

Die öffentlichen Entwicklungshilfeleistungen Österreichs gesamt betrugen 2012 865 Millionen Euro. Sie sind im Vergleich zu 2011 um 6,1 Prozent gestiegen. Dies ist größtenteils auf höhere Entschuldungsmaßnahmen zurückzuführen, aber auch auf höhere Zahlungen an Organisationen der Weltbankgruppe. Österreich erreicht damit eine ODA von 0,28 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE).