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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Die Chancen von Mädchen weltweit stärken

Schülerinnen in Äthiopien.
© ADA
Österreich unterstützt in Äthiopien eine NGO, die jungen Frauen eine Berufsausbildung ermöglicht.

"Mädchen haben weltweit immer noch schlechtere Chancen im Leben als Buben", betonte Vizekanzler Michael Spindelegger anlässlich des Internationalen Mädchentages am 11. Oktober 2013. In vielen Ländern gelten Mädchen immer noch als minderwertig oder als eine Last für ihre Familie. Diese tief sitzenden Ressentiments sind Gründe dafür, dass weibliche Föten gezielt abgetrieben oder die Ernährung und Gesundheit von Mädchen vernachlässigt wird. "Wir müssen das Bewusstsein der Öffentlichkeit auf diese bestehenden Ungleichheiten lenken und speziell auf Mädchen ausgerichtete Gesundheits- und Bildungsprogramme fördern", so Spindelegger.

Bildung und Bewusstseinsänderung als Werkzeug

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) leistet dazu einen konkreten Beitrag. So unterstützt Österreich etwa in Äthiopien eine NGO, die jungen Frauen, die keine Eltern mehr haben, eine Berufsausbildung ermöglicht.

Schülerinnen in Nepal.
© ADA
Mädchen werden durch Bildungsprogramme gefördert.

Dabei wird intensiv mit lokalen Unternehmen kooperiert, die Berufspraktika für die Studentinnen anbieten und so zur raschen Integration der Frauen in den Arbeitsmarkt beitragen. In Jordanien kämpft die OEZA gemeinsam mit CARE gegen häusliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Neben den Betroffenen arbeitet das Projekt auch mit Eltern, LehrerInnen und GemeindeführerInnen zusammen, um eine Bewusstseinsänderung zu erreichen.

Internationaler Einsatz für gleichberechtigte Perspektiven

"Mit zwei Initiativen, an denen Österreich maßgeblich beteiligt war, ist es uns heuer gelungen, auch in internationalen Foren die Aufmerksamkeit auf die Diskriminierung von Mädchen zu lenken: In der Verbrechensverhütungskommission der Vereinten Nationen haben wir die uneingeschränkte Aufklärung von Frauen- und Mädchenmorden gefordert. Und im VN-Menschenrechtsrat haben wir eine Resolution zur Bekämpfung der Kindersterblichkeit eingebracht. Beide Resolutionen sehen konkrete Maßnahmen im VN-Rahmen vor. Wir werden diese Themen engagiert weiterverfolgen und uns in allen Bereichen dafür einsetzen, dass Mädchen und Buben die gleiche Wertschätzung und die gleichen Perspektiven bekommen," sagt Vizekanzler Spindelegger.