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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Durchbruch bei Wasserkraftwerksbau

© ADA
Österreich unterstützt die lokale Betreibergesellschaft durch die Ausbildung von ExpertInnen für Bau- und Montageleitung.

Beim Bau des Wasserkraftwerkes Dagachhu ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Durchbruch zu verzeichnen: im südlichen Teil des Triebwasserstollens. Der wichtige Meilenstein für die Fertigstellung des Kraftwerks wurde am 7. April 2013 in Bhutan groß gefeiert. In der ersten Jahreshälfte soll das Kraftwerk 2014 in Betrieb genommen werden.

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt das kleine Himalaya-Königreich mit einem Beitrag zur Realisierung des Wasserkraftwerks Dagachhu bei seinem Ziel, alle BhutanerInnen mit Elektrizität zu versorgen.

© ADA
Durchbruch beim Bau des Wasserkraftwerkes Dagachhu.

Das 114 Megawatt-Laufwasserkraftwerk Dagachhu hat ein Investitionsvolumen von rund 152 Millionen Euro. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit legte den Grundstein für das Vorhaben durch Unterstützung bei der Projektentwicklung. Nachdem vorherige Wasserkraftprojekte in Bhutan auf der Basis von Grants und Soft Loans finanziert wurden, ist Dagachhu das erste Projekt, das auf kommerzieller Basis entsteht – Ein gutes Zeichen für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Zusammenarbeit der beiden Länder.

 

Eigenbedarf decken und Strom exportieren

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Bhutan verfügt über enorme Wasserressourcen.

Dagachhu ist sowohl in wirtschaftlicher als auch in sozialer Hinsicht ein wichtiges Projekt. Bhutan verfügt über enorme Wasserressourcen.

Die Energiepolitik des Himalaya-Staates konzentriert sich vorrangig auf die nachhaltige Nutzung der Wasserkraft zur Deckung des Eigenbedarfs und zum Stromexport nach Indien. Der enorm steigende Energiebedarf Indiens sichert Bhutan wichtige Einnahmen zur Finanzierung eigener Entwicklungsvorhaben. Der Bau des Kraftwerks begann 2009.

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Der wichtige Meilenstein für die Fertigstellung des Kraftwerks wurde in Bhutan groß gefeiert.

Österreich unterstützt Bhutan bereits seit Beginn der 1990er-Jahre dabei, das nationale Wasserkraftpotenzial zu nutzen. Die Kraftwerke Rangjung und Basocchu wurden mit österreichischem Know-how und finanzieller Hilfe errichtet. Österreich unterstützt die lokale Betreibergesellschaft durch die Ausbildung von ExpertInnen für Bau- und Montageleitung und sichert so die Nachhaltigkeit der Maßnahmen.