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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Neue Energiepartnerschaft mit Afrika

Die finnische Botschafterin, Frau Satu Marjatta Rasi, und die Geschäftsführerin der ADA, Frau Botschafterin Brigitte Öppinger-Walchshofer, unterzeichnen die Übereinkunft.
© by: ADA

Frau Satu Marjatta Rasi (finnische Botschafterin) und Frau Brigitte Öppinger-Walchshofer (ADA-Geschäftsführerin), unterzeichnen die Übereinkunft.

Mit 12. Mai 2010 wurde es offiziell: Österreich beteiligt sich an der Partnerschaft für Energie und Umwelt mit dem südlichen und östlichen Afrika (EEP S&EA).

 

Energieversorgung erleichtert nicht nur den Alltag. Sie ist auch ein wesentlicher Antrieb für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung einer Region. Als wesentlicher Faktor hilft die Stromversorgung bei der Überwindung von Armut und verbessert die Lebensbedingungen und Einkommensverhältnisse der betroffenen Bevölkerung. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit engagiert sich daher in dieser neuen Energiepartnerschaft, um nachhaltige Lösungen für unterversorgte Gebiete im südlichen und östlichen Afrika möglich zu machen.

 

Die Partnerschaft fördert nach dem Vorbild der erfolgreichen zentralamerikanischer Energiepartnerschaft (Energy and Environmental Partnership with Central America, EEP CA) den Zugang zu modernen Energiedienstleistungen, welche leistbar, verlässlich, und nachhaltig sind. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Anwendung von Technologien erneuerbarer Energieträger und auf Energieeffizienz gelegt, um den hohen Anteil und die Importabhängigkeit fossiler Brennstoffe deutlich zu reduzieren. Die von Finnland initiierte EEP S&EA (Energy and Environmental Partnership with Southern & Eastern Africa), verbessert somit die ökologische Energiebilanz der involvierten Länder und leistet einen wichtigen Beitrag zur Armutsreduktion durch wirtschaftliche Entwicklung.

 

Erste Projekte bereits gestartet

In den ersten halbjährlichen Calls wurden bereits 5,4 Millionen Euro an 55 Projekte in den EEP-Partnerländern vergeben.

Potenzielle Partner aus europäischen Ländern können sich an das RCO (Regional Coordination Office) zwecks Listung, Partnersuche und Einreichberatung wenden.

 

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