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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Entwicklung am IWA-Weltwasserkongress

Diskussionsrunde zum Thema Entwicklungszusammenarbeit am IWA-Weltwasserkongress
© by: IWA

Entwicklungszusammenarbeit war erstmals ein Thema am IWA-Weltwasserkongress.

Das Wiener Austria Center stand vom 7. bis 12. September 2008 ganz im Zeichen des Wassers. Neben technischen Neuheiten im Wasser- und Sanitärversorgungsbereich wurde heuer erstmals auch über Entwicklungszusammenarbeit diskutiert. Im "Development Corner" des IWA (International Water Association) Weltwasserkongresses war so natürlich auch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) mit einem eigenen Stand vertreten.

Sauberes Wasser für alle

 

OEZA-Experte am Rednerpult im Development Corner
© by: ADA

Täglich fanden interessante Vorträge und Diskussionsrunden im Development Corner statt.

Über Expertengespräche, Informationsmaterialien und einem Film über Siedlungshygiene in Afrika konnten sich die rund 3.000 Messe-Besucher am Stand der OEZA über Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Wasser und Siedlungshygiene informieren. Zahlreiche Diskussionsrunden, wovon vier von Experten der Austrian Development Agency geleitet wurden, rundeten das Angebot ab. "Es freut uns sehr, dass am IWA-Kongress heuer auch dem Thema Entwicklungszusammenarbeit Raum gegeben wurde", betont Hans Schattauer, Wasserexperte der Austrian Development Agency, dem Unternehmen der OEZA. "Denn nicht nur in den Industrieländern ist die Wissenschaft und Forschung in der Verbesserung der Wasser- und Sanitärtechnologien gefragt. Gerade in Entwicklungsländern sind innovative Lösungsansätze wichtig, immerhin leben weltweit noch immer 1,2 Milliarden Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser", so Schattauer. Neben technischen Maßnahmen zur Verbesserung der globalen Wasser- und Sanitärversorgung in ihren Partnerländern setze die OEZA vor allem auf die Ausbildung von lokalen Experten und die Unterstützung von Regierungen im Wassersektor, betont Schattauer.

Internationale Zusammenarbeit

 

Stand der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
© by: ADA

Die ADA war am IWA Weltwasserkongress im Austria Center Wien mit einem Stand vertreten.

Für die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit stelle die Präsenz am IWA Weltwasserkongress eine große Bereicherung dar, so Schattauer: "Durch die Vorträge der österreichischen Experten wurde auf die Arbeit der OEZA aufmerksam gemacht. Wir konnten Kontakte knüpfen und so die internationale Vernetzung fördern."

Der IWA (International Water Association) Weltwasserkongress gilt als eine der bedeutendsten Veranstaltungen zum Thema Wasserversorgung.