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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Entwicklung braucht nachhaltige Energie

Solarzellen
© AEE
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit fördert die Entwicklungsgemeinschaft im Südlichen Afrika (SADC) seit 2009 beim Auf- und Ausbau einer nachhaltigen Energieversorgung.

"Der Zugang zu sauberer, leistbarer und nachhaltiger Energie ist eine der Voraussetzungen um Armut zu mindern", betont Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Am 5. Juni 2013 unterzeichnete die ADA-Geschäftsführerin gemeinsam mit Suleiman J. Al-Herbish, Generaldirektor des Fonds für Internationale Entwicklung der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) einen Vertrag, der die Ausweitung  der zweiten Phase der solarthermischen Trainings- und Demonstrations-Initiative im südlichen Afrika (SolTrain) ermöglicht.

Saubere Energie verbessert Lebensqualitiät

Wir fördern die Entwicklungsgemeinschaft im Südlichen Afrika (SADC) seit 2009 beim Auf- und Ausbau einer nachhaltigen Energieversorgung. Die SADC Region bietet dank der vielen Sonnenstunden hervorragende Möglichkeiten um das Potenzial von Solarenergie zu nutzen.

© OFID
ADA-Geschäftsführerin Öppinger-Walchshofer unterzeichnete gemeinsam mit Suleiman J. Al-Herbish, OPEC-Generaldirektor, einen Vertrag, der die Ausweitung der zweiten Phase der solarthermischen Trainings- und Demonstrations-Initiative im südlichen Afrika (SolTrain) ermöglicht.

SolTrain unterstützt ausgewählte Mitgliedsstaaten dabei erfolgreich", so Öppinger-Walchshofer: „Durch die Einrichtung von Kompetenzzentren auf universitärer Ebene wird das Know-how im Bereich Solarenergie erweitert und verankert. Um dieses Wissen auch praktisch anzuwenden, werden Anlagen zur Warmwasseraufbereitung, Kühlung oder Energiegewinnung, die mittels Sonnenwärme funktionieren, als Modell-Anlagen eingerichtet. Ausgebildetes Personal sichert die Wartung der neuen Anlagen." Die Zielgruppe des Energieprogrammes sind Studierende und MitarbeiterInnen von kleinen und mittleren Unternehmen im Energiesektor. "Dadurch wollen wir sicherstellen, dass langfristig Ausbildungskapazitäten an den Universitäten geschaffen werden und die Qualitätssicherung beim Bau von Solaranlagen gegeben ist", erklärt Öppinger-Walchshofer.

Sonnenenergie im südlichen Afrika nutzen

Aufgrund der ausgezeichneten Evaluierungsergebnisse SolTrains stellt der Fonds für Internationale Entwicklung der OPEC (OFID) eine Ergänzungsfinanzierung in der Höhe von knapp 400.000 Euro für das Programm zu Verfügung. Damit können 15 solarbetriebene Anlagen in sozialen Einrichtungen und 12 Modell-Anlagen in universitären und berufsbildenden Einrichtungen errichtet werden.

Mit den Mitteln der Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (knapp 1 Million Euro) stehen insgesamt fast 1,5 Million Euro bereit. Kleine und mittlere Unternehmen können weitere 50 Anlagen  für soziale Einrichtungenbauen, die mit Sonnenenergie zur Warmwasserversorgung genutzt werden, als Kühlanlagen in Kinderheimen oder Spitälern dienen oder Energie für gewerbliche Nutzung bereitstellen. Diese Anlagen sollen auch als Modelle dienen und das Bewusstsein in der Region für Solarenergie fördern.