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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

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Ke Nako: In 40 Tagen kreuz und quer durch Afrika

Rote Plastikfigur vor einem Container.
© by: ADA/APA-OTS/DeSt

Der Container im Wiener MuseumsQuartier lockte über 12.000 BesucherInnen an.

Nach vierzig Tagen öffnete am Sonntag, 18. Juli 2010, der Afrika-Container der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, zum letzten Mal seine Türen. Von 8. Juni bis 18. Juli begaben sich rund 12.600 BesucherInnen im Wiener MuseumsQuartier auf eine virtuelle Reise durch den Nachbarkontinent. Filme, Fotos, Literatur und Musik zeigten vielfältige Seiten Afrikas. Ein Rahmenprogramm mit Musik, Tanz und Akrobatik ergänzte die Ausstellung. Die Schau war Teil der erfolgreichen österreichweiten Initiative Ke Nako Afrika - Afrika jetzt! für ein vielfältiges Afrika-Bild in Österreich.

Zahlreiche Menschen vor einem Ausstellungs-Container.
© by: ADA/APA-OTS/DeSt

Ein vielfältigeres Bild Afrikas eröffnete sich den BesucherInnen des Containers.

Afrika hat viele Seiten

Filmschaffen in Burkina Faso, junge Mode im Senegal, starke Frauen bei Radio Mosambik, Großstadtleben in Kenia, kleine Kicker auf Kap Verde, Malerei in Äthiopien, junges Theater in Südafrika und vieles mehr. Die Themen reichten von Alltag und urbanem Leben bis hin zu Freizeit und Lifestyle. Bilderserien und Kurzfilme vermittelten einen Eindruck über das Leben in Afrika. KünstlerInnen, UnternehmerInnen und sozial Engagierte schilderten ihre persönlichen Erfolgserlebnisse. "Mit der Ausstellung konnten wir an den Erfolg der Informationstour der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit 'Gemeinsam mehr zusammenbringen' in den vergangenen beiden Jahren anknüpfen. 12.600 BesucherInnen innerhalb von 40 Tagen zeigen das große Interesse, hinter die Kulissen von Klischees, Kriegen und Katastrophen zu blicken und Neues über unseren Nachbarkontinent zu erfahren", so Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der ADA.

 

Eine singende Frau mit Gitarre.
© by: ADA/APA-OTS/DeSt

Spannende Auftritte zahlreicher KünstlerInnen waren Teil des Programms.

Kulturelles Rahmenprogramm

Begleitet wurde die Ausstellung von einem Rahmenprogramm. Die Sängerinnen Tshila aus Uganda und Célia Mara aus Brasilien überraschten das Publikum mit afrobrasilianischem Jazz gemischt mit ugandisch-amerikanischer Poetry. Chandiru Mawa aus Uganda und Juliet Prohaska begeisterten mit ihrer Tanzperformance, die fünfköpfige Akrobatengruppe Vituko Matata aus Kenia beeindruckte durch Menschenpyramiden, hervorragende Bodenakrobatik, Ringspringen und feurigem Limbo und SenElektrikeri vereinten mehrsprachige Rockmusik, pulsierende westafrikanische Rhythmen mit südosteuropäischen Folkloreelementen. Als Highlight traten Otto Lechner & Windhunde auf, bevor sie weiter nach Ostafrika reisten.

 

Drei Menschen schneiden ein rotes Band durch.
© by: ADA/APA-OTS/DeSt

Außenminister Spindelegger und ADA Geschäfsführerin Öppinger-Walchshofer eröffneten mit Südafrikas Botschafter Xolisa Mfundiso Mabhongo die Ausstellung.


Die Initiative

Ke Nako Afrika - Afrika jetzt! war eine österreichweite Initiative für ein anderes Afrika-Bild in Österreich. Zu den rund 300 Veranstaltungen im Vorfeld und rund um die Fußball-Weltmeisterschaft kamen mehr als 184.000 Menschen. 400 MusikerInnen und KünstlerInnen boten ein reichhaltiges Kulturprogramm. Public Viewing Zonen in Wien und Innsbruck, Festwochen in Linz, Graz und Salzburg standen unter dem Motto Ke Nako Afrika. Diskussionen, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen und Kulturworkshops für neue Einblicke in afrikanische Lebenswirklichkeiten. Der Kultursender Ö1 gestaltete mehr als 150 Sendungen und Beiträge.

Der Afrika-Schwerpunkt wurde von der Austrian Development Agency (ADA), der Afrika Vernetzungsplattform (avp) und dem VIDC (Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit) ins Leben gerufen und koordiniert. Mehr als 100 PartnerInnen hatten sich der Initiative angeschlossen. "Ich freue mich sehr, dass die Initiative Ke Nako Afrika - Afrika jetzt! so viele verschiedene Akteure vereint hat", so Brigitte Öppinger-Walchshofer abschließend. "Nur durch das enge Miteinander ist es gelungen, über Wochen und Monate hinweg das moderne, positive, vielfältige Afrika in ganz Österreich zum Thema zu machen. Denn auch das ist unsere Aufgabe in der Entwicklungszusammenarbeit: die Sensibilisierung der Menschen in Österreich für entwicklungspolitische Themen und Zusammenarbeit auf partnerschaftlicher Basis. Ein besonderer Dank gilt dem Museumsquartier. Ohne diese großartige Unterstützung wäre es nicht möglich gewesen, so viele, vor allem junge Menschen für das Thema Entwicklungszusammenarbeit zu interessieren."

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