C3–Centrum für Internationale Entwicklung von Minister Spindelegger eröffnet
Die Mühe hat sich gelohnt: Über Jahre hinweg wurde darüber nachgedacht, wie die drei entwicklungspolitischen Bibliotheken in der Berggasse 7 ihre Bücher besser zugänglich machen können und auch genügend Raum für künftige Bucherwerbungen bekommen. Am 24. November 2009 konnte das neue C3-Centrum für Internationale Entwicklung in der Sensengass 3 endlich eröffnet werden.
Es umfasst die C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik von ÖFSE (Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung), BAOBAB und Frauensolidarität, die mit rund 1.500 m² die größte österreichische Fachbibliothek zu Internationaler Entwicklung, Frauen/Gender und Globalem Lernen ist. Neben diesen Organisationen beherbergt C3 das Paulo Freire Zentrum, den Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik und das Österreichische Spendeninstitut. Alle Einrichtungen sind Fördernehmer der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA).
Synergien nutzen
Außenminister Michael Spindelegger würdigte bei der Eröffnungsfeier die Verdienste der nun in neuer Form unter einem Dach untergebrachten Organisationen. Der Minister ist überzeugt davon, dass das Centrum eine bedeutende Rolle in der entwicklungspolitischen Landschaft Österreichs einnehmen und eine Drehscheibe für österreichische Entwicklungspolitik sein wird. Ebenso wie die Geschäftsführerin der Austrian Development Agency (ADA), Brigitte Öppinger-Walchshofer, machte er auf die Rolle Österreichs in der europäischen Entwicklungsarchitektur aufmerksam.
Ein Zentrum für Entwicklungsforschung
Das C3-Centrum für Internationale Entwicklung nimmt neben Bildungsaufgaben auch wissenschaftliche Aufgaben wahr. Walter Schicho, Professor für Afrikanistik an der Universität Wien, hob die verbesserte Zusammenarbeit zwischen dem Projekt Internationale Entwicklung an der Universität Wien und den Bibliotheken im C3-Centrum für Internationale Entwicklung hervor.
Andreas Novy dankte als Vorsitzender des Kuratoriums der ÖFSE allen, die zum Zustandekommen dieses großen Projektes beigetragen haben. Der Mut zur Vision hat sich gelohnt, dies konnten die 200 erschienenen Gäste, die kaum in den großen Saal des C3 passten, bestätigen.
Die großzügigen Öffnungszeiten und die helle Architektur laden ein, C3 nicht nur als einen Raum für Wissen, sondern auch als Platz der Begegnung zu nutzen. "Wir freuen uns auf alle, die neugierig an fremde Kulturen herantreten und sich den globalen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen stellen wollen. Wir möchten Interesse am Globalen Süden wecken und das Handeln und Denken in der Einen Welt fördern", so Andreas Novy.









