European Development Days 2009 – europäisches Engagement wirkt
Von 22. bis 24. Oktober 2009 fanden zum vierten Mal die European Development Days (EDD) statt. Diese Tage waren eindrucksvolles Zeichen dafür, dass Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik zentrale europäische Anliegen sind. Veranstaltet wurden die EDD von der Europäischen Kommission und der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) war mit einem Stand im "Development Village" vertreten und nahm an verschiedenen Diskussionsrunden teil.
6.000 TeilnehmerInnen – 1.500 Organisationen – 125 Länder
Über 6.000 TeilnehmerInnen und 1.500 Organisationen aus 125 Ländern kamen Ende Oktober nach Stockholm. Neben hochrangigen VertreterInnen von EU-Mitgliedstaaten, Entwicklungsagenturen, Partnerländern des Südens und Organisationen reisten auch NobelpreisträgerInnen nach Schweden. In Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops wurden aktuelle Probleme und Herausforderungen sowie innovative neue Ansätze der Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit thematisiert.
Herausforderungen: Klima, Demokratie und Wirtschaftskrise
Sechs Wochen vor dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen standen der Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Entwicklungsländer ganz oben auf der Agenda des Forums. Weitere Themenschwerpunkte waren Demokratie, Energie und die globale Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Themen "Klimawandel" und "Energie" fanden auch in der konkreten Umsetzung der Tagung ihren Niederschlag: Erstmals wurden die EDD weitgehend klimaneutral abgehalten. Jede/r TeilnehmerIn - ob Organisation oder Einzelperson - wurde dazu angehalten, ihren/seinen ökologischen Footprint möglichst gering zu halten.
Development Village
Im "Development Village" waren Länder und Organisationen mit Informationsständen vertreten, um ihre Arbeit und Ideen zu präsentieren und neue Kontakte zu knüpfen. Auch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (ADA und BMeiA) war mit einem Informationsstand dabei.
Side Events
Hochrangige Vertreterinnen der OEZA trugen zu zwei Side Events der European Development Days bei. Botschafterin Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency, diskutierte zum Thema Bildung und Entwicklung mit: "European citizens as catalysts for change" (zum Nachhören).
Botschafterin Irene Freudenschuss-Reichl, Leiterin der Sektion Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium, initiierte gemeinsam mit Partnern aus Schweden und Deutschland sowie einer britischen Dachorganisation von Nichtregierungsorganisationen die Panel-Veranstaltung "Security and development – the impact of international missions on local society" (zum Nachhören). Diese thematisierte die Auswirkungen internationaler Missionen auf lokale Gesellschaften. Botschafterin Freudendschuss-Reichl präsentierte das Thema gemeinsam mit hochrangigen VertreterInnen aus Sierra Leone und Afghanistan am Panel.
Broschüre:
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International Peace Operations and Local Society
- Presseaussendung 22. Oktober 2009: Außenminister Spindelegger zu den European Development Days.







