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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Gemeinsam etwas verändern

Christian Geosits, Auslandsbüroleiter der OEZA im Kosovo, zeigt einem Kind etwas in einem Buch.
© ADA
Ein Projekt der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die Integration von ethnischen Minderheiten im Kosovo durch Steigerung des Ausbildungsniveaus.

Die Integration von ethnischen Minderheiten in die lokalen Gesellschaftsstrukturen des Kosovo ist ausbaufähig. Ein Projekt der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, das jetzt in 17 Gemeinden startet, will die Einbindung von Roma, Askhali und Ägyptern in der Region verbessern.

Das Projekt baut auf langjährigen Erfahrungen und Vorarbeiten auf. Es zielt darauf ab, das Ausbildungsniveau von Kindern und Erwachsenen zu erhöhen und das Recht auf Bildung umzusetzen. Dazu werden die Kinder mit speziellen Fördermaßnahmen abseits des regulären Schulunterrichts unterstützt. "Ein Ziel ist es, die Integration von Kindern aus Minderheiten ins staatliche Schulsystem zu verbessern", erklärt Christian Geosits, Leiter des Auslandsbüros der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Pristina. "Aber auch in der Erwachsenenbildung wollen wir etwas tun, um die wirtschaftlichen Chancen der Zielgruppe zu erhöhen."

Auslandsbüroleiter Christian Geosits mit MitarbeiterInnen des Projekts.
© ADA
Eines der Projektziele ist, die Teilnahme der VertreterInnen von Minderheiten an Entscheidungsprozessen auf Gemeindeebene zu stärken.

Vorurteile abbauen – Mitsprache stärken

Um ethnisch motivierte Stereotype abzubauen, wird neben der Förderung von Bildungsangeboten auch die Kommunikation zwischen den verschiedenen Volksgruppen durch gemeinsame Aktivitäten angeregt. Sportliche Aktivitäten und Unternehmungen stehen hier im Vordergrund.

Eines der Projektziele ist, die Teilnahme der VertreterInnen von Minderheiten an Entscheidungsprozessen auf Gemeindeebene zu stärken. Durch die Erarbeitung von Arbeitsplänen und die Einrichtung von Arbeitsgruppen in den Gemeinden soll die Umsetzung der nationalen Strategie zur Integration der Roma, Ashkali und Ägypter auf lokaler Ebene verbessert werden. Das Projekt unterstützt somit die Regierung dabei, zentrale Forderungen der Europäischen Union zur Minderheitenintegration anzugehen.

Rund 1.700 Menschen sollen vom Projekt profitieren. Umgesetzt werden die Aktivitäten von einer Arbeitsgemeinschaft der Organisationen: Balkan Sunflowers Kosova, The Ideas Partnership und Sports Sans Frontières.