Home Logo Print

Navigation allgemein


Navigation Informationen



ENTWICKLUNG.AT

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Gemeinsam mehr erreichen

Landkarte von Kap Verde
© by: ADA/Pilz
Landkarte von Kap Verde

Österreich und Spanien schließen sich in der Entwicklungszusammenarbeit mit Kap Verde zusammen


Am 27. Mai 2010 unterzeichneten Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, und Maria del Carmen Moreno Raymundo, Direktorin der spanischen Entwicklungsagentur Agencia Española de Cooperación Internacional para el Desarollo (AECID) in Madrid ein Memorandum of Understanding zur Arbeitsteilung in der Sektorbudgethilfe Umwelt für Kap Verde.

 

Effiziente Arbeitsteilung

Gemäß diesem Abkommen wird AECID die ADA künftig in der Gebergruppe für Budgethilfe vertreten und logistisch bei Reisen vor Ort unterstützen. Im Gegenzug wird die ADA eine/n UmweltexpertIn zu den gemeinsamen Monitoring-Missionen der Budgethilfegeber und der kapverdischen Regierung entsenden, die zwei Mal jährlich die Fortschritte und Erfolge überprüfen. Damit folgen Österreich und Spanien dem Verhaltenskodex der Europäischen Union für Arbeitsteilung zur Steigerung der Wirksamkeit von Entwicklungszusammenarbeit.

 

Ressourcen schützen

Österreich unterstützt seit 2006 gemeinsam mit anderen Gebern die Umsetzung des nationalen Umweltaktionsplans auf Kap Verde. Die Förderung fließt in Form sektorieller Budgethilfe direkt in den Etat des kapverdischen Finanzministeriums. Im Plan vorgesehen sind klimafreundliche Maßnahmen wie der Aufbau von Windenergieparks, die Sanierung von Abfalldeponien, Investitionen in integriertes Wassermanagement, Aufforstung oder etwa die Bekämpfung des illegalen Sandabbaus an den Stränden, der zu massiver Küstenerosion und zur Versalzung des Grundwassers führt.

 

Strategische Partnerschaft

Kap Verde hat es geschafft, 2008 von der Gruppe der ärmsten Länder zu den Ländern mittleren Einkommens aufzusteigen. Österreich geht daher von der klassischen Entwicklungszusammenarbeit weg und unterstützt den Inselstaat künftig im Rahmen der strategischen Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und Kap Verde. Das von der ADA geführte Koordinationsbüro in Praia wird Mitte 2010 geschlossen. Der westafrikanische Inselstaat war seit 1986 ein Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Seit 1995 wurde Kap Verde mit etwa 40 Millionen Euro unterstützt, vor allem in den Bereichen Regionalentwicklung und Dezentralisierung sowie im nachhaltigen Management von Ressourcen, insbesondere von Wasser.

 

Weitere Informationen