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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Gewalt verhindern

Schauspielerinnen im Publikum.
© Finnische Botschaft in Managua
Geschlechtergerechtigkeit wurde in Nicaragua in den letzten Jahren auf verschiedene Arten und Weisen thematisiert.

Gewalt gegen Frauen verhindern und Geschlechtergerechtigkeit fördern. Das sind zwei Schwerpunkte der Fonds zur Förderung der nicaraguanischen Zivilgesellschaft (FED), in den auch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit eingezahlt hat. In den letzten vier Jahren konnten 1.700 Gewaltopfer bei ihren Gerichtsverfahren unterstützt werden. 1.800 Frauen und Kinder fanden in Frauenhäusern Schutz und Hilfe. 3.400 HIV/AIDS-PatientInnen wurden bei der Einforderung ihrer Rechte unterstützt, Forschungsarbeiten gefördert, Aktionen zur Gewaltprävention durchgeführt und Fachkräfte für all diese Aufgaben ausgebildet.

Frauen bei einem Infostand.
© Finnische Botschaft in Managua
Frauen und Minderheiten wurden über ihre Rechte informiert und aufgeklärt.

Rechte von Minderheiten anerkennen

"Der FED ist ein wichtiges Instrument für nicaraguanische Nichtregierungsorganisationen, damit sie Projekte zur Gleichstellung der Geschlechter und die Anerkennung der sexuellen und reproduktiven Rechte von Minderheiten durchführen können", betonte Ginet Vargas, Mitarbeiter im Genderprogramm der Hivos-Foundation, der holländischen Stiftung, die den Fonds verwaltet, beim Abschluss der ersten Phase des FED im Sommer 2013.

Mit rund 12 Millionen US-Dollar des Fonds zur Förderung der nicaraguanischen Zivilgesellschaft (FED) wurden in den letzten Jahren 113 Projekte gefördert, die vorwiegend Frauen und diskriminierte Bevölkerungsgruppen zu Gute kamen. Gruppen, die von den zentralen als auch der lokalen Regierung meist keine Unterstützung bekommen. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit stellte für den FED insgesamt 800.000 Euro zu Verfügung. Neben Österreich zahlten auch Deutschland, Finnland, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Schweden und dem Bevölkerungsfond der Vereinten Nationen (UNFPA) in den FED ein.

Frauen im Publikum.
© Finnische Botschaft in Managua
Informationsveranstaltungen und Forschungsarbeiten tragen dazu bei, die Rolle der Frauen in Nicaragua zu stärken.

Fortsetzung folgt

Durch die Förderungen aus dem FED konnten wichtige Beiträge geleistet werden, um auf die Diskriminierung von Frauen und anderer benachteiligter Bevölkerungsgruppen aufmerksam zu machen sowie zur Erreichung des 3. Millenniums-Entwicklungszieles (Gleichstellung der Geschlechter und der Stärkung der Rolle der Frauen) beizutragen.

Aufgrund der guten Bilanz und der äußerst positiven Evaluierung des Programmes soll der Fonds zur Förderung der nicaraguanischen Zivilgesellschaft (FED) von internationalen Gebern weiter finanziert werden.