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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Harte Arbeit macht sich bezahlt

Arbeiter am Feld.
© ADA
Die harte Feldarbeit mit besserem Saatgut hat sich bezahlt gemacht.

Am 2. Juli 2013 war für den äthiopischen Kleinbauern Gadissa-Gudeta Zahltag. Über 3.000 Birr – umgerechnet etwa 125 Euro -  erhielt er vom erwirtschafteten Gewinn der Bauerngenossenschaft in Bugda Bora. Die harte Feldarbeit, die Verwendung von besserem Saatgut und die Mitgliedschaft in der örtlichen Bauerngenossenschaft haben sich bezahlt gemacht. Die Rendite ist angesichts des äthiopischen Durchschnittseinkommens von rund 40 Euro im Monat beachtlich. Neben Gadissa-Gudeta wurde weiteren 800 Mitgliedern ihr Anteil ausbezahlt. Davon konnte sich Caritas-Präsident Franz Küberl und Heinz Habertheuer, Leiter des Koordinationsbüros der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Addis Abeba, überzeugen. Auf der Pressereise im Vorfeld der Augustsammlung der Caritas gratulierten die beiden den versammelten Kleibäuerinnen und Kleinbauern in Zentraläthiopien zu ihrem Erfolg.

Getreide sicher lagern und gemeinsam vermarkten

Mann übergibt Geld.
© ADA
Durch Darlehen der Genossenschaft können die BäuerInnen Saatgut und Düngemittel kaufen.

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit fördert gemeinsam mit der Caritas der Diözese Meki in Äthiopien die Gründung von Bauerngenossenschaften und den Aufbau von Getreidespeichern in den Bezirken Dugda, Bora, Adami Tulu-Jido Kombolcha und Siraro. Getreidespeicher sind in Zentraläthiopien Voraussetzung, um die Bäuerinnen und Bauern gegen Wetterkapriolen oder Marktschwankungen zu rüsten. Durch Speicher, die das Getreide trocken und sicher lagern, kann die Ernte für Dürrezeiten aufgehoben oder dann verkauft werden, wenn die Marktpreise mehr Gewinn zulassen. Die Genossenschaft verfügt über eine bessere Marktinformation und Verhandlungsposition gegenüber den Händlern als der einzelne Bauer. Durch günstige Darlehen der Genossenschaft können die BäuerInnen Saatgut und Düngemittel kaufen und erhalten hilfreiche Anbau- und Lagerungsinformationen.

Sieben neue Genossenschaften wurden bereits gegründet, sieben Getreidespeicher gebaut und so rund 15.000 Haushalte vor Hungersnot in Dürre-Zeiten geschützt.