Teilen btn_sharing

Suche

Inhalte der Website durchsuchen

suche / search

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Wirtschaftspartnerschaften

Sie investieren in die Märkte der Zukunft?

Wir fördern Unternehmergeist und Ideen.

mehr >>

Hilfe für die Philippinen

Frau mit einem Mitarbeiter vom Roten Kreuz auf den Philippinen.
© Österreichisches Rotes Kreuz
Nahrungsmittel, Wasser und Notunterkünfte für Menschen, die durch den Taifun obdachlos geworden sind, müssen rasch bereitgestellt werden.

Auf Initiative des Wirtschaftsministeriums werden aus dem Fonds des Europäischen Wiederaufbau-Programmes (ERP-Fonds) zusätzlich 500.000 Euro für die Philippinen zur Verfügung gestellt. "Im Anschluss an die derzeit laufende Soforthilfe wollen wir mit den ERP-Mitteln den langfristigen Wiederaufbau nach der Taifun-Katastrophe unterstützen", sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Die Hilfsmaßnahme ist Teil des ERP-Jahresprogramms 2014, das nach dem nun vorliegenden Beschluss durch die Organe des ERP-Fonds demnächst von der Bundesregierung genehmigt werden soll. Die Verteilung der Mittel an die konkreten Rehabilitations-Projekte auf den Philippinen soll über die Austrian Development Agency (ADA) erfolgen.

Der Taifun Haiyan hat Millionen Menschen auf den Philippinen ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Laut ersten Einschätzungen wurden über 23.000 Häuser beschädigt oder komplett zerstört. Rund 800.000 Personen sind vor dem Taifun geflüchtet, viele von ihnen haben ihr Hab und Gut verloren. Es wird mit bis zu 10.000 Todesopfern gerechnet und die Hilfe für die Überlebenden gestaltet sich schwierig. Vielerorts ist die Infrastruktur zusammengebrochen. Flughäfen sind zerstört, Hafenanlagen beschädigt und Straßen verschüttet. Abgelegene Ortschaften sind immer noch von der Außenwelt abgeschnitten. Stromversorgung und Kommunikation sind in den betroffenen Gebieten völlig zusammengebrochen.

"Für Österreich ist es in dieser kritischen Situation selbstverständlich, die humanitären Anstrengungen der internationalen Staatengemeinschaft zu unterstützen", unterstreicht Vizekanzler Michael Spindelegger am 13.11.2013 die Solidarität mit den Betroffenen. 500.000 Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds werden über die Austrian Development Agency aus diesem Grund der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften zu Verfügung gestellt. Die Föderation kümmert sich in Zusammenarbeit mit der lokalen Rotkreuzgesellschaft um die Erstversorgung der betroffenen Zivilbevölkerung. Noch braucht es vieles – Nahrungsmittel, Wasser und Notunterkünfte - für Menschen, die durch den Taifun obdachlos geworden sind.

Weitere Informationen