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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Hilfe für Flüchtlinge in Armenien

zwei Männer tragen einen kleinen Backofen
© ÖRK
Viele Flüchtlinge haben eine gute Ausbildung und brauchen oft nur Equipment um in Armenien etwa eine Bäckerei eröffnen zu können.

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt das Schwerpunktland Armenien über das Rote Kreuz und die Caritas dabei, den Flüchtlingsstrom der gleich von mehreren Seiten bedrohten syrisch-armenischen Diaspora zu bewältigen.

Die Krise in Syrien wirkt sich nicht nur auf die unmittelbaren Nachbarländer aus, auch geographisch entferntere Länder wie Armenien, ein Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, kommen durch eine steigende Ankunft syrisch-armenischer Flüchtlinge zunehmend unter Druck.

9.000 Menschen brauchen Unterstützung

Vor Ausbruch der Syrienkrise zählten die armenischen Gemeinden in Syrien noch rund 100.000 Menschen. "Die armenische Regierung hat Österreich um Unterstützung bei der Unterbringung und Versorgung von Familien gebeten und wir haben uns entschieden, sowohl dem Partnerland Armenien in dieser schwierigen Situation als auch den syrischen Flüchtlingen direkte Hilfe zukommen zu lassen", sagte Außenminister Michael Spindelegger am Freitag, 25. Oktober 2013.

Derzeit befinden sich über 9.000 syrisch-armenische Flüchtlinge in Armenien, die Hälfte davon sind Kinder. Sie haben zu wenig Nahrungsmittel und Unterkünfte. Es fehlt an Gütern des täglichen Lebens und Arbeitsplätzen.

Familien in Not helfen

Über die Austrian Development Agency (ADA) werden 600.000 Euro an das Österreichische Rote Kreuz und die Caritas bereitgestellt. So sollen bedürftige Familien in Abstimmung mit Behörden und den Vereinten Nationen Überbrückungshilfe erhalten. Die Unterstützung konzentriert sich auf Flüchtlingsfamilien in Yerevan und in der südlich gelegenen Stadt Darbnik. Die meisten der Familien kommen aus Aleppo sowie Aleppo-Umgebung. Das Armenische Rote Kreuz unterstützt Familien bereits seit Beginn der Krise und wird die Unterstützung auch nach Ende des Projektes fortsetzen.

Die Auswahl der bedürftigen 400 Familien (1.200 Menschen) erfolgte auf Basis transparenter Kriterien wie unbegleitete Kinder, alleinlebende Senioren, kinderreiche Familien, Familien mit älteren, behinderten oder kranken Familienangehörigen und AlleinerzieherInnen.

Damit erhöht sich das durch Österreich bislang geleistete finanzielle Gesamtengagement für syrische Flüchtlinge auf rund 7,4 Millionen Euro.