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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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"Inklusive Entwicklung"

Blinde Kinder lernen lesen.
© ADA
Licht für die Welt setzt sich für inklusive Bildung ein.

"Das Engagement von LICHT FÜR DIE WELT hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Inklusion in der Entwicklungszusammenarbeit verstärkt berücksichtigt wird", betont Martin Ledolter, Geschäftsführer der Austrian Development Agency, anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums der Nichtregierungsorganisation. "Licht für die Welt" setzt sich seit vielen Jahren für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein. "Gemeinsam mit Licht für die Welt bemüht sich die Austrian Development Agency Barrieren und Vorurteile zu beseitigen, damit alle Menschen gleichberechtigt am Alltag teilhaben können", so Ledolter.

Kind lernt mit einer Gehhilfe gehen.
© ADA
80 Prozent der Menschen mit Behinderungen leben in Entwicklungsländern.

Menschen stärken

Ein Beispiel für dieses Engagement ist das Rahmenprogramm „Inklusive Entwicklung", das Licht für die Welt in Burkina Faso umsetzt. Das Programm stärkt Menschen mit Behinderungen, damit sie aktiv am Alltag in der Gemeinde teilhaben und auch an politischen Entwicklungen mitwirken können. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die Nichtregierungsorganisation dabei mit 1,4 Millionen Euro.

Das Rahmenprogramm in Burkina Faso umfasst augenmedizinische Behandlungen für rund 30.000 Personen pro Jahr und die inklusive Erziehung für mehr als 1.200 Kinder und Jugendliche mit Behinderungen. Licht für die Welt setzt in seiner Arbeit auf das Konzept der gemeindenahen Rehabilitation. Behinderte Menschen, insbesondere Kinder, werden nicht in Institutionen, sondern in ihrer gewohnten Umgebung betreut. Dadurch wird ihr gesamtes Umfeld in die Förderung und Rehabilitation mit einbezogen.

Kinder steht vor einer Schultafel.
© ADA
Menschen mit Behinderungen sollen aktiv am Alltag in der Gemeinde teilnehmen können.

Gezielte Aufklärung der Gemeinschaft und Unterstützung der Familien hilft soziale Barrieren und Vorurteile abzubauen. Ziel der gemeindenahen Rehabilitation ist es, Menschen mit Behinderungen als selbstverständlichen Teil der Gesellschaft in alle Lebensbereiche zu integrieren. Neben Menschen mit Behinderungen selbst und ihren Betreuungspersonen werden ausgewählte MeinungsbildnerInnen angesprochen, um Vorurteile abzubauen und sie als MultiplikatorInnen für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen zu gewinnen. Außerdem wird die Ausbildung pädagogischer Fachkräfte unterstützt. Licht für die Welt setzt sich auf allen Ebenen für inklusive Bildung ein.

Ein Vierteljahrhundert Engagement

LICHT FÜR DIE WELT wurde im November 1988 als Verein "Christoffel-Blindenmission Österreich" gegründet. Die Organisation setzt sich für blinde, anders behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen in den Armutsgebieten der ganzen Welt ein. Im Jahr 2012 konnte Licht für die Welt in 148 Hilfsprojekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa Augenlicht retten, behinderten Kindern Zukunft schenken, sowie die Chancen und Rechte von Menschen mit Behinderungen nachhaltig verbessern.

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