Teilen btn_sharing

Suche

Inhalte der Website durchsuchen

suche / search

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Wirtschaftspartnerschaften

Sie investieren in die Märkte der Zukunft?

Wir fördern Unternehmergeist und Ideen.

mehr >>

Internationale Zusammenarbeit von Polizei und Justiz

Oleg Efrim, Justizminister der Republik Moldau, Corneliu Gurin, Generalstaatsanwalt der Republik Moldau, Dorin Recean, Innenminister der Republik Moldau und Franz Lang, Direktor des  österreichisches Bundeskriminalamts.
© BMI
Oleg Efrim, Justizminister der Republik Moldau, Corneliu Gurin, Generalstaatsanwalt der Republik Moldau, Dorin Recean, Innenminister der Republik Moldau und Franz Lang, Direktor des österreichisches Bundeskriminalamts.

Ein wichtiger Meilenstein des Engagements der österreichischen Polizei am Westbalkan und in Südosteuropa ist die Errichtung von "International Law Enforcement Coordination Units" (ILECUs, Koordinationsbüros für den grenzübergreifenden Gesetzesvollzug). Die ILECUs agieren als zentrale Koordinations-, Kommunikations- und Informationsdrehscheiben zwischen den verschiedenen Einheiten und Institutionen der nationalen und internationalen Strafverfolgung in den südosteuropäischen Staaten und tragen damit wesentlich zu deren Vernetzung bei.

Stärkung der Rechtsstaatlichkeit

Bisher wurden im Rahmen dieser Polizeizusammenarbeit sieben ILECUs-Büros in Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien eröffnet. Die Republik Moldau ist das achte Mitgliedsland des ILECUs-Netzwerkes. In den Ländern und Regionen des Balkans konnte durch diese Büros sowohl die Zusammenarbeit der Polizei und Justiz der teilnehmenden Länder als auch die Kooperation mit der Europäischen Union und deren Mitgliedsstaaten aufgebaut und gefestigt werden. Die ersten zwei Projekte wurden von der EU finanziert, das derzeitige Projekt zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit finanziert. Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte ist dabei ein wichtiger Partner für das Bundeskriminalamt.

General Franz Lang.
© BMI
"Österreich wird von der neuen ILECU-Ansprechstelle in Chisinau gleich mehrfach profitieren", so General Franz Lang.

Eröffnung des Büros in Chisinau

"Österreich wird von der neuen ILECU-Ansprechstelle in Chisinau gleich mehrfach profitieren", betonte der Direktor des Bundeskriminalamts General Franz Lang bei der Unterzeichnung des "Memorandums of Cooperation" im Dezember 2013 in Chisinau. Das gesamte Innenressort –die Verbindungsbeamten, das Bundeskriminalamt oder die Landeskriminalämter – verfügt nun über eine zentrale Anlaufstelle in der Republik Moldau mit klaren Aufgaben, Kompetenzen und Befugnissen. Diese neue "Drehscheibe" ermöglicht eine deutliche Verkürzung und Vereinfachung der Kommunikationswege zwischen den Strafverfolgungsbehörden, einen raschen Informationsaustausch und beschleunigte Ermittlungen. "Das ist ein Meilenstein in der Sicherheitspolitik der Republik Moldau und bei der polizeilichen Zusammenarbeit mit Europa und auch Österreich", betonte General Lang.