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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Jung und erfolgreich

Menschen bei einer Veranstaltung des YEP.
© by:YEP

Großes Interesse der jungen Menschen am Projekt.

Die Situation am Arbeitsmarkt in Bosnien und Herzegowina ist vor allem für Jungendliche düster, bis zu 58 Prozent Jugendarbeitslosigkeit werden verzeichnet. Hohe Arbeitslosigkeit kann zu Problemen, wie Armut, sozialem Ausschluss und Kriminalität führen. Daher unterstützt die Austrian Development Agency (ADA), mit über einer Million Euro, in Zusammenarbeit mit der schweizerischen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) seit Oktober 2008 in Bosnien und Herzegowina das Youth Employment Project (YEP).

Arbeitslosigkeit senken

Eine junge Frau in der Textilbranche.
© by: YEP

Vor allem Jugendlich in ländlichen Gebieten finden schwer einen Arbeitsplatz.

Die Zusammenarbeit mit vier bosnischen Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und staatlichen Einrichtungen führt zum Ziel: Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen in Bosnien und Herzegowina konnte bereits gesenkt werden. Von Februar 2009 bis Juni 2010 fanden mehr als 670 Jugendliche einen Arbeitsplatz und mehr als 1.400 junge Menschen profitierten von Trainings im Youth Employment Project.

Unvorbereiteter Einstieg

Grundsätzlich ist das bosnische Bildungssystem dringend reformbedürftig, es gibt kaum Berufs- und Karriereberatung für SchülerInnen. Jedes Jahr strömen unqualifizierte und uninformierte Jugendliche auf den Arbeitsmarkt, die in Konkurrenz mit der hohen Zahl an erwachsenen Arbeitslosen treten müssen. Viele Jugendliche schaffen den Einstieg ins Berufsleben nicht, soziale Netze, die diese Jugendlichen auffangen und unterstützen gab es in Bosnien und Herzegowina bisher nicht.

Verschiedene Maßnahmen führen zum Erfolg

© by: YEP

Jobangebote für Jugendliche sind auf der YEP Homepage zu finden.

Das YEP setzt genau hier an, SchülerInnen werden durch Beratung und Trainings auf das Arbeitsleben vorbereitet. Der Lehrplan enthält jetzt auch Module zur Berufsauswahl und weiterführenden Bildung. "Wie bewerbe ich mich richtig?", wird in der Schule gepaukt.

Die Kooperation mit Firmen ermöglicht direkten Kontakt zwischen zukünftigen JungarbeiternehmerInnen und interessierten Unternehmen. Jugendliche, die bisher keine Chance oder Hoffnung auf einen Arbeitsplatz hatten, werden unterstützt und zu einer neuerlichen Suche motiviert. Direkte Dialoge mit Regierungsinstitutionen verändern Strukturen am Arbeitsmarkt zu Gunsten der Jugendlichen. Darüber hinaus wird die Vermittlung von Arbeitsplatzangebote an Arbeitslose verbessert. Das Youth Employment Project wurde auf Grund seines bisherigen Erfolgs als "Innovativstes Projekt in Bosnien und Herzegowina" ausgezeichnet.

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