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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Kampf gegen Armut

Frau mit Eselkarren
© HOPE´87
Clémentine Kaboré freut sich über den Eselkarren, der ihr die Arbeit erleichtern wird.

Clémentine Kaboré fiel aus allen Wolken, als sie einen neuen Eselkarren erhielt: "Ein Eselkarren für mich? Ich kann es immer noch nicht fassen. Die Worte fehlen mir, um meine Dankbarkeit auszudrücken, nur Gott kann es ihnen vergelten", so sehr freute sich die Bäuerin, die nun den Dünger nicht mehr mit bloßen Händen zu ihrem Feld tragen muss. Gerade rechtzeitig zu Beginn des landwirtschaftlichen Zyklus erhielt Kaboré und 540 andere ausgewählte BäuerInnen Werkzeug für die Feldarbeit. Die Verteilung der Schubkarren, Gießkannen, Spitzhaken und Schaufeln im Sommer 2013 wurde zu einer Art Volksfest in Komki-Ipala.

Mann mit organischem Dünger
© HOPE´87
Richtiges Düngen steigert die Ernteerträge

Landwirtschaft an den Klimawandel anpassen

Die Région du Centre in Burkina Faso gehört zu jenen Teilen des Landes mit der geringsten landwirtschaftlichen Produktivität. Dennoch ist die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung auf den Getreide- und Gemüseanbau angewiesen. Die Gründe für den geringen Ertrag liegen am nährstoffarmen Boden, qualitativ schlechtem Saatgut und an fehlendem Wissen. Die wechselnden klimatischen Bedingungen, die in den letzten Jahren zunehmend zu einer bedrohlichen Lebensrealität in den Ländern der Sahelzone geworden sind, erfordern Anpassungen.

Wissen hilft

Mit dem Projekt "Kampf gegen Armut – Steigerung der Getreideproduktion ländlicher Haushalte" trägt die Nichtregierungsorganisation HOPE’87 mit Unterstützung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit zur Nahrungsmittelsicherheit bei. Rund 3.400 Personen bekommen Wissen über produktivere und an klimatische Verhältnisse angepasste Anbauformen vermittelt.

Frauen in einer Schulklasse
© HOPE´87
Die Frauengruppe ist interessiert daran die Lebensbedingungen ihrer Familien zu verbessern.

Die Verwendung von verbessertem Saatgut sowie die Produktion und Verwendung von organischem Dünger werden forciert. "Für uns ist es vor allem wichtig die Bevölkerung in der Getreideproduktion zu unterstützen. Die Wissbegierde der ländlichen ProduzentInnen während der Ausbildung zu erleben, hat mich sehr gefreut", berichtet Abdarhamane Traoret, der Ländervertreter von HOPE’87 in Burkina Faso: "Ich hoffe, dass sich rasch Ertragssteigerungen einstellen."

Frauenpower

Dieses Projekt ist nicht das erste, welches HOPE’87 in der Landgemeinde Komki-Ipala durchführt. Besonders mit einer lokalen Gruppe engagierter Frauen, hat die österreichische Organisation eine enge Verbindung. Die Frauen wurden in den letzten Jahren bei der Organisation von Alphabetisierungskursen, sowie Weiterbildungen im Bereich Kunsthandwerk und landwirtschaftlicher Techniken unterstützt. Auch in dem jetzigen Projekt ist die Zusammenarbeit mit der Frauengruppe ein wichtiger Bestandteil.