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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Ausstellung: Ke Nako Afrika – Afrika jetzt!

Gehen Sie auf Entdeckungsreise! Die interaktive Ausstellung im Haupthof des MuseumsQuartiers zeigt von 8. Juni bis 18. Juli 2010 ein ganz besonderes Bild von Afrika.

 

Prince Zeka
© by: ADA/APA-OTS/SteDe
Ein Container voll Entwicklung im MQ-Hof.

Mit der Ausstellung Ke Nako Afrika - Afrika jetzt! lädt die Austrian Development Agency (ADA), die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, von 8. Juni bis 18. Juli zu einer interaktiven Reise in afrikanische Städte ein. Anlass für das Projekt im Wiener Museumsquartier ist die Fußball-WM in Südafrika. Dabei können Sie nicht nur das junge, kreative und moderne Afrika kennenlernen und viele verschiedene Seiten des Kontinents entdecken, sondern sich auch über Projekte und Programme der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit informieren.

 

Die Ausstellung

Besucher beim Ausstellungscontainer
© by: ADA/APA-OTS/SteDe
Interessierte können sich im Ausstellungscontainer ein Bild des modernen Afrika machen.

Es erwartet Sie ein Container voll Fotos, Filme, Musik und spannender Einblicke! Einen kleinen Vorgeschmack bietet die Online-Afrika-Entdeckungsreise, die Sie hier starten können.

 

Film, Mode & Journalismus

Filmschaffen in Burkina Faso, junge Mode im Senegal, starke Frauen bei Radio Mosambik, Großstadtleben in Kenia, kleine Kicker auf Kap Verde, Malerei in Äthiopien, junges Theater in Südafrika - mit diesen vielfältigen Aspekten soll eine junge, mobile und urbane Zielgruppe angesprochen werden. Die Themen sind dementsprechend breit: Sie reichen von Alltag und
urbanem Leben bis hin zu Freizeit und Lifestyle.


Virtuell besucht werden können Addis Abeba (Äthiopien), Dakar (Senegal), Kampala (Uganda), Kapstadt (Südafrika), Nairobi (Kenia), Maputo (Mosambik), Ouagadougou (Burkina Faso) und Tarrafal (Kap Verde). Pro "Reiseziel" wird jeweils ein Aspekt vorgestellt. Gekoppelt werden die einzelnen Themen mit Informationen zu Programmen und Projekten der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Mit einem bunten Mix aus Kurzfilmen, Fotos, Texten, Interviews und Geschichten werden Menschen und das vielfältige Leben in Afrika dargestellt.

 

Die Inhalte der Container-Ausstellung inklusive Fotos und Videomaterial wurden größtenteils von der Kuratorin Margit Niederhuber in den Ländern und Städten gesammelt.

 

Aktivitäten rund um die Ausstellung

Prince Zeka
© by: ADA/APA-OTS/SteDe
Prince Zeka hat mit seinem WM-Song die Ausstellung eröffnet.

Eröffnet wurde das Rahmenprogramm zur Ausstellung von Prince Zeka, einem der in Österreich bekanntesten und beliebtesten afrikanischen Musiker. Er wurde in Bukavu, Dem. Republik Kongo geboren und lebt seit seiner Studienzeit in Wien. Seine Verbundenheit mit seinem Heimatland spiegelt sich in seinen Liedern wieder. Er thematisiert in seinen Songs die vielschichtigen Aspekte afrikanischer Lebensweisen, sowohl die schönen und inspirierenden Kulturformen, als auch die grausamen Seiten der Politik. Zuletzt ließ er mit seinem eigens für die WM komponierten Song mit dem Titel "One Minute" aufhorchen.

Jazz und Poetry am 23. Juni ab 19.00 Uhr

Mit dem ersten Zusammentreffen der beiden Sängerinnen Tshila aus Uganda und Célia Mara aus Brasilien kommen die Zuhörer in den Genuss von afrobrasilianischem Jazz gemischt mit ugandisch-amerikanischer Poetry. Tshilas Musik verbindet traditionelle ugandische Musik mit poetry und Rap. Célia Mara wiederum arbeitet akustisch-elektronisch, besticht mit ihrer Stimme und ihrer umwerfenden Performance. Die Künstlerin übersetzt Brasiliens musikalische Vielfalt in die zeitgenössische Sprache einer Wiener Elektronik, verbindet brasilianisches Feuer mit mitteleuropäischer Coolness.

Exotisch Orchestrales am 28. Juni ab 17.00 Uhr

Ein weiteres Highlight des Rahmenprogramms ist Otto Lechner & Windhund, dem die Musikwelt Nord- und Ostafrikas nicht fremd ist. Otto Lechner & Windhund ist Mitgründer des Vienna Rai Orchesters, das die arabisch beeinflusste Musik Nordafrikas auch in Wien einführte. Schon im letzten Jahr haben die Windhund gemeinsam mit Siga & Sekembuke, dem Zumarihorn Duo aus Sansibar arabisch und afrikanisch inspirierte Klänge verschmelzen lassen. Eine Ostafrika Tournee von Otto Lechner & Windhund ist für Juli 2010 geplant.

Elektrisierendes am 30. Juni ab 19.00 Uhr

Fortgesetzt wird das Rahmenprogramm von SenElektrikeri. Im kroatischsprachigen Teil des Burgenlandes ist dieser Name bereits Kult. Die vier Musiker vereinen mehrsprachige Rockmusik, pulsierende westafrikanische Rhythmen mit südosteuropäischen Folkloreelementen. Die Texte werden in kroatischer als auch in englischer Sprache interpretiert. Inspiriert durch ihr Vorbild "Nirvana" haben sie zu ihrem ganz eigenen Stil gefunden: ein elektrisierender Mix aus Grunge und "Krowodenrock". Durch die Ergänzung mit senegalesischen Meistertrommlern wird die Musik so energiegeladen, dass man Wien für zwei Wochen mit Strom versorgen könnte.

 

Tanz am 30. Juni ab 13.00 Uhr

Chandiru Mawa aus Uganda tanzt mit jeder Faser ihres Körpers. Den Beinbewegungen kann das Auge kaum folgen. Die Füße erinnern an die Trommelschlegel, die ihre Musiker und sie selbst wirbeln lassen. Chandiru Mawa ist eine der besten Performerinnen ihres Landes. Sie kam 1994 nach Österreich und blieb.

Akrobatik am 7. Juli ab 19.00 Uhr

Als letzter Act des Programms tritt die fünfköpfige Akrobatengruppe Vituko Matata aus Kenia auf. Mit ihrer Show vermittelt die Gruppe traditionell, afrikanisch kulturelles Lebensgefühl. Vituko Matata beeindruckt durch Menschenpyramiden, hervorragende Bodenakrobatik, Ringspringen, "Bench Balancing", Rope Skipping und feurigem Limbo.

Zudem gibt es jeden Samstag von 8. Juni bis 18. Juli eine DJ-Line im Museumsquartier.