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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Kleiner Geber ganz gross

© PAP Secretariat
Gesundheitsminister Alexandre Manguele überreicht im Namen der mosambikanischen Regierung die Ehrenurkunde an Eva Kohl, Leiterin des Auslandsbüros der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Maputo.

Ausgezeichnete Entwicklungszusammenarbeit

"Es ist eine schöne Anerkennung unserer Arbeit, dass wir in Mosambik in der Gruppe der Geber genereller Budgethilfe auch heuer wieder als "Best Performer" abgeschnitten haben. Besonders erfreulich ist, dass wir diesmal nicht nur die kleinen Geber anführen, sondern es gemeinsam mit Irland auf den ersten Platz der gesamten Gebergruppe geschafft haben. Das zeigt, dass die Austrian Development Agency, die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (ADA), professionell und erfolgreich arbeitet und stets bemüht ist, sich noch weiter zu verbessern. Das schätzen auch unsere Partner", so ADA-Geschäftsführer Martin Ledolter.

2013 teilt sich Österreich mit Irland die Bestbewertung "Sehr gut". Ausschlaggebend dafür war, dass beide Länder die Prinzipien der internationalen Entwicklungszusammenarbeit – sich inhaltlich abzustimmen und die in den Partnerländern gültige nationale Verwaltung zu nutzen und dadurch zu stärken – bestmöglich umgesetzt haben. Österreich und Irland wurden dafür von der mosambikanischen Regierung mit einer Urkunde geehrt. Aiuba Cureineia, Minister für Planung und Entwicklung, würdigte die Bemühungen und gratulierte den beiden Ländern zu den erfreulichen Ergebnissen.

Investitionen, die sich lohnen

Mit dem Einsatz von Budgethilfe unterstützt die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit die Umsetzung der mosambikanischen Strategie zur Armutsminderung. Durch die Gebermittel, die direkt in den mosambikanischen Staatshaushalt fließen, kann das österreichische Partnerland prioritäre Sektoren wie Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft fördern: Investitionen, die sich lohnen, wie die Wirtschaftsdaten belegen: So konnte Mosambik trotz der anhaltenden globalen Wirtschaftskrise sogar 2013 ein reales Wachstum von 7,4 Prozent erreichen. Dies ist vor allem auf Fortschritte in der Landwirtschaft und im Transport- und Kommunikationssektor zurückzuführen.

© ADA
Die Auszeichnung Österreichs als "Best Performer" von 19 Gebern genereller Budgethilfe in Mosambik.

Bessere Lebensbedingungen für KleinbäuerInnen

Der Budgetanteil für Landwirtschaft stieg in den letzten Jahren kontinuierlich und beträgt für 2014 mehr als 10 Prozent des Staatsbudgets. Durch den Beitrag der Geber zum nationalen Staatshaushalt konnten 2013 insgesamt mehr als 4,6 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzt und für fast 5.000 Hektar Bewässerungsanlangen errichtet werden. Rund 700.000 Kleinbauern und -bäuerinnen wurden in nachhaltigen Anbaumethoden geschult und erhielten besseres Saatgut. Dadurch steigern sie ihre Erträge und erwirtschaften höhere Einnahmen. Diese können sie beispielsweise in die Ausbildung ihrer Kinder oder auch in bessere Geräte investieren. „Wir freuen uns, wenn wir sehen, dass unsere Unterstützung ankommt und wir dazu beitragen können, dass sich die Situation der Bauern und Bäuerinnen in Mosambik nachhaltig verbessert. In unserem Partnerland leben immerhin fast 80 Prozent der Bevölkerung direkt von der Landwirtschaft. Für all diese Menschen kann es zur Überlebensfrage werden, ob der Boden ausreichend hergibt oder nicht", so Martin Ledolter.

Mosambik ist seit 1992 Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mit der Provinz Sofala als geografischem Fokus. Seit 2008 leistet Österreich generelle Budgethilfe.