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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Knappes Wasser - Gemeinsame Lösungen

Bub füllt Wasserkanister an einem Wasserhahn
© ADA
Der Wasserverbrauch in Entwicklungsländern wird bis 2025 um 50 Prozent steigen.

Wasser ist lebensnotwendig. Doch 800 Millionen Menschen müssen heute weltweit ohne sauberes Trinkwasser auskommen. 2,5 Milliarden Menschen haben keinen oder nur sehr einfache sanitäre Einrichtungen. Aufgrund des Bevölkerungsanstiegs auf mehr als acht Milliarden Menschen bis 2050 wird der Verbrauch der kostbaren Ressource rasant wachsen. Lösungen für eine ausreichende Wasserversorgung sind dabei eng an Energie- und Ernährungsfragen geknüpft: Nach Schätzung der Vereinten Nationen wird der Bedarf an Süßwasser bereits 2030 nur noch zu 60 Prozent gedeckt sein. Gleichzeitig wird die Menschheit 40 Prozent mehr Energie benötigen und die landwirtschaftliche Produktion um 70 Prozent gesteigert werden müssen.

Beim DialogEntwicklung, einer Veranstaltungsreihe der Austrian Development Agency (ADA), diskutieren morgen Abend in Wien Franz Marré, Leiter des Referats Wasser, Energie, Stadtentwicklung und Geosektor des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Bonn, und Thomas Kohler vom Forschungszentrums für Entwicklung und Umwelt der Universität Bern über aktuelle Strategien der Entwicklungszusammenarbeit. Es geht darum Lösungen zu finden, um in den Ländern des Südens und Ostens Wasser-, Energie- und Ernährungssicherheit zu erreichen. Die gemeinsame Betrachtung der Themen: Wasser, Energie und Ernährungssicherheit wird in Fachkreisen unter dem Stichwort "Nexus" zusammengefasst. "Dieser Ansatz greift zentrale Probleme der globalen Entwicklung auf. Wichtig ist dabei die Einbettung in den Gesamtzusammenhang der Nachhaltigkeit. Damit muss der Nexus zwingend auch Themen wie nachhaltige Landnutzung, Migration, und Klimawandel aufnehmen", erklärt Thomas Kohler.

Männer beim Graben von Wasserdrainagen
© ADA
Am Akanyaru-Fluss zwischen Ruanda und Burundi setzt sich Österreich für grenzüberschreitendes Wassermanagement ein.

Wasser ist Leben - das Engagement Österreichs

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt ihre Partnerländer seit vielen Jahren bei der Ausarbeitung und Umsetzung lokaler und regionaler Wasserversorgung und Siedlungshygiene. Außerdem setzt sich Österreich gemeinsam mit der Global Water Partnership für grenzüberschreitendes Wasserressourcenmanagement im Einzugsgebiet des Akanyaru-Flusses zwischen Ruanda und Burundi ein. "Die internationale Zusammenarbeit mit anderen Gebern ist uns wichtig, denn gemeinsam können wir mehr bewirken", sagt Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der ADA, der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. "Durch Arbeitsteilung und gemeinsame Finanzierungen steigern wir die Effektivität, wie wir am Erfolgsbeispiel Uganda sehen. In den kommenden vier Jahren wird die ADA auch dort ein Projekt der Europäischen Kommission umsetzen. 350.000 Menschen werden in ländlichen Kleinstädten Ugandas mit Sanitäranlagen ausgestattet und Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten. Dafür stellt die Europäische Kommission 30 Millionen Euro zur Verfügung", so Öppinger-Walchshofer.

Weitere Informationen: