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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Nationaler Aktionsplan zur Bekämpfung des Menschenhandels

Menschenhandel stellt eine schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte und der Menschenwürde dar. Er entwickelt sich zunehmend zu einem weltweiten Problem, das nur auf globaler Ebene und im internationalen Kontext bekämpft werden kann. Laut einer aktuellen Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) werden schätzungsweise jährlich 2,4 Millionen Menschen zu Opfern von Menschenhandel, wobei ein hoher Anteil davon Kinder sind. Österreich ist durch seine Lage im Zentrum Europas von Menschenhandel als Transit- und Zielland betroffen.

 

Im Jahr 2004 wurde daher in Österreich die Task Force Menschenhandel (TF-MH) unter der Leitung des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA) eingerichtet, um die österreichischen Maßnahmen gegen dieses Verbrechen zu koordinieren und zu intensivieren. 2007 wurde der erste österreichische "Nationale Aktionsplan gegen den Menschenhandel" (NAP-MH) veröffentlicht. Im Herbst 2009 erschien der zweite NAP-MH 2009-2011.

 

Im März 2012 wurde der dritte Nationale Aktionsplan zur Bekämpfung des Menschenhandels für die Jahre 2012-2014 vom Ministerrat angenommen. "Hauptziele sind den Schutz für die Opfer, insbesondere Frauen und Kinder, zu erhöhen sowie die dahinter stehenden Strukturen der organisierten Kriminalität konsequent zu bekämpfen", so Außenminister Spindelegger. Die interministerielle Task Force Menschenhandel, in der auch die Austrian Development Agency, die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, Mitglied ist, hat im NAP-MH konkrete Aktionen zu Prävention, Opferschutz, Strafverfolgung und internationaler und nationaler Zusammenarbeit festgelegt. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt durch zahlreiche Projekte potentielle Opfer von Menschenhandel bereits in den Herkunfts- und Risikoländern.

 

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