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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, in Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Das Außenministerium ( BMEIA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

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Österreich fördert Entwicklung am Südkaukasus
Außenministerin Maia Panjikidze, Sektionsleiter Michael Linhart und ADA-Geschäftsführer Martin Ledolter durchtrennen ein Band
© ADA
Die georgische Außenministerin Maia Panjikidze, Sektionsleiter Michael Linhart und ADA-Geschäftsführer Martin Ledolter freuen sich über die Eröffnung des Büros in Tiflis.

"In Zusammenarbeit mit den Regierungen Georgiens und Armeniens wollen wir in erster Linie die Armut in den beiden Ländern mindern und für Nahrungsmittelsicherheit sorgen", erklärt Martin Ledolter, Geschäftsführer der Austrian Development Agency, der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, anlässlich der Eröffnung des Auslandsbüros in Tiflis am 24. Oktober 2013. Der Großteil der Bevölkerung am Südkaukasus ist im landwirtschaftlichen Bereich tätig. Die Ernte reicht oft nur knapp, um das Überleben der Familien der KleinbäuerInnen zu sichern.

Team des Büros in Tiflis
© ADA
Der Leiter des Büros in Tiflis Gunther Zimmer und sein Team sind für die Zusammenarbeit mit Georgien und Armenien verantwortlich.

"Hier setzen wir an. Durch Entwicklungsprogramme wollen wir die Land- und Forstwirtschaft stärken", berichtet Gunther Zimmer, Leiter des Büros der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Tiflis: "Dazu muss zuerst die Landverteilung geregelt und die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen auf eine sinnvolle Größe zusammengelegt werden. Wir unterstützen Projekte wie den Wiederanbau in Überschwemmungsgebieten, das Errichten von Windschutzstreifen, Maßnahmen gegen Erosion sowie ein grenzüberschreitendes tiermedizinisches Programm. Das alles soll dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, die von einer funktionierenden Landwirtschaft abhängig sind."

georgische Außenministerin Maia Pandschikidse, österreichische Botschafterin für Aserbaidschan Sylvia Meier-Kajbic und Sektionsleiter für Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium Michael Linhart.
© ADA
Die österreichische Botschafterin für Aserbaidschan Sylvia Meier-Kajbic war zur Eröffnung des Büros nach Tiflis gekommen.

Entwicklung mitgestalten

"Wir wollen Georgien auch im Bereich gute Regierungsführung unterstützen und die demokratischen Strukturen stärken", sagt Zimmer. Das Land ist – ebenso wie Armenien – seit 2011 Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Der Schwerpunkt der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Südkaukasus liegt auf den Sektoren Landwirtschaft, Forstwirtschaft und gute Regierungsführung. "Die Zusammenarbeit mit den Ministerien und anderen Gebern funktioniert ausgezeichnet", so Zimmer, der seit Jahresbeginn in Tiflis arbeitet: "Man merkt, wie willkommen wir sind und wie sehr die Menschen aktiv an der Verbesserung ihrer Zukunft mitgestalten wollen."

Das Budget der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit für Georgien und Armenien liegt 2013 bei 6,6 Millionen Euro. Das Engagement Österreichs in der Region geht auf die 1980er-Jahre zurück, als die armenische Bevölkerung nach einem schweren Erdbeben humanitäre Hilfe erhielt.